Ein klares Bekenntnis zum Standort Altena

ALTENA ▪ Immer wieder hat sie in den vergangenen Tagen erklären müssen, was sie da macht – „aber dann waren die Reaktionen immer positiv“, freut sich Ulrike Hücking. In einem Alter, wo andere ans Aufhören denken, haben sie und ihr Mann Peter ihren Laden an der Lennestraße erheblich umstrukturiert. Ab heute ist dort auch Damenmode im Programm.

Tücher, Taschen, Modeschmuck – modische Accessoires führen die Hückings schon immer. Die Erweiterung um eine „Modeecke“ sei da nur folgerichtig gewesen, meint Ulrike Hücking. Der Plan spukte ihr schon länger im Kopf herum, an der Umsetzung hat sie Monate gearbeitet. Da galt es, Kataloge und Fachzeitschriften zu wälzen, die Geschäftsfrau sah sich in Fashion-Häusern um und führte viele Gespräche – übrigens auch auf Messen für Geschenkartikel. Die von ihr jetzt eingeführte Kombination sei kein Einzelfall, viele Kollegen hätten auch Mode im Programm, berichtet sie.

Ganz wichtig war ihr, das in Altena bereits bestehende Angebot zu ergänzen – im Angebot ist tragbare Mode für alle Tage, mal sportiv, mal mehr gediegen. Jetzt warte sie ab, was passiere, sagte die Geschäftsfrau gestern– natürlich werde sie das Angebot dem Bedarf anpassen. So hat sie schon vor der offiziellen Eröffnung mehrfach den Wunsch vernommen, auch kleinere Größen ins Programm zu nehmen. „Die Kundinnen sollen mich einfach darauf ansprechen“, wünscht sie sich.

Die Hückings verstehen ihren Schritt auch als Signal. Die Entscheidung, Geld in die Hand zu nehmen und was Neues aufzubauen, ist für sie ein deutliches Bekenntnis für den Standort: „Wie glauben an Altena und seine Veränderungen“, heißt es in der Eröffnungsanzeige. Vor allem Ulrike Hücking macht im Gespräch immer wieder deutlich, wie sehr ihr Pessimismus und Miesmacherei auf die Nerven gehen. Anpacken müsse man und nicht jammern, sagt sie und wünscht sich, dass andere ihrem Beispiel folgen.

Da passt es gut, dass in dieser Woche nur ein paar Meter weiter das nächste Signal gesetzt wurde – im ehemaligen Handarbeitslädchen Kallweit hat Gabriele Di Maria aus Lüdenscheid ein kleines Blumengeschäft eröffnet. ▪ ben.-

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