Kirchen rücken zusammen: In der Rahmede ändert sich einiges

+
In der Friedrichskirche in Altroggenrahmede findet jeden ersten und dritten Sonntag im Monat der Gottesdienst statt, die anderen Gottesdienste jeden zweiten und vierten Sonntag in der Rathmecke.

Altena/Lüdenscheid  – Die Gemeinden Oberrahmede und Rahmede sind eng verbunden, mögen sich. Ab sofort rücken sie noch enger zusammen. Es ändert sich Entscheidendes.

Die evangelischen Kirchengemeinden Rahmede und Oberrahmede II wollen ihre Zusammenarbeit intensivieren. Schon seit einigen Jahren ist es üblich, dass die Gemeinden monatlich einen Gottesdienst zusammen feiern. 

Jetzt steht der nächste Schritt bevor. Denn ab Sonntag (16. August) sollen die Gottesdienste in Rahmede und Oberrahmede II immer zusammen gefeiert werden. Bislang war es so, dass Pfarrer Thorsten Brinkmeier erst um 9.30 Uhr in der einen und dann um 11 Uhr in der anderen Gemeinde einen Gottesdienst feierte. 

Pläne gibt's schon länger

Und das immer im jährlichen Wechsel, sodass einmal die Rahmeder und einmal die Oberrrahmeder Gemeindemitglieder früh aufstehen mussten. Ab morgen gibt es nur noch einen gemeinsamen Gottesdienst um 10 Uhr für alle. 

Diese Zusammenlegung sei schon länger geplant gewesen, erklärt Pfarrer Thorsten Brinkmeier. „Die Gemeinden sind über die Jahre immer enger zusammengewachsen und inzwischen vertraut miteinander. Vorschläge in die Richtung kamen immer öfter auch aus der Gemeinde selbst“, sagt Brinkmeier. 

Räume und Personal: Viele Vorzüge

Dieser neue Weg biete einige Vorteile, sagt der Pfarrer. So habe man nun mehr Freiräume für verschiedene Gottesdienstformen und auch mehrere Veranstaltungsorte zur Verfügung. Die Vorzüge der Räume in Oberrahmede und Rahmede könne man nun gezielter nutzen. 

Denn geplant ist ein wöchentlicher Wechsel zwischen den beiden Gemeinden. So soll der Gottesdienst an jedem ersten und dritten Sonntag des Monats in der Friedrichskirche in Altroggenrahmede und jeden zweiten und vierten Sonntag im Gemeindezentrum Rathmecke gefeiert werden. 

Mal was anderes als Gottesdienst

Gibt es einen fünften Sonntag, könnten zum Beispiel Abendgottesdienste oder Taizé-Veranstaltungen stattfinden.

Weiterer Vorteil der Zusammenlegung: Pfarrer Thorsten Brinkmeier wird ein Stück weit entlastet. Seit dem plötzlichen Tod von Pfarrerin Monika Deitenbeck-Goseberg im Februar ist die Personaldecke der Gemeinden recht dünn. „Wir müssen jetzt in größeren Einheiten denken“, betont Brinkmeier. Er ist in beiden Orten mit einer halben Stelle angestellt. 

Der Pfarrer betont aber, dass die Personalsituation keineswegs der Grund oder Auslöser dafür sei, den neuen Weg in Bezug auf die Gottesdienste einzuschlagen. „Wir haben die Zusammenlegung schon länger im Blick gehabt und wollten eigentlich schon damit starten, als Moni noch lebte."

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare