Kirche in Dahle wird für 52.500 Euro renoviert

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Uwe Krause, Karlheinz Kühn, Beatrix Claas und Wilfried Korte vom Förderverein der Kirche auf der Baustelle.

Altena - Die Kirche in Dahle wird seit Ende August renoviert. Der Förderverein hat dabei die Zeit im Auge, denn der nahende Frost könnte zu Problemen führen.

Seit 1779 steht an der Hasenkampstraße in Dahle die Kirche der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde. 

Zum zweiten Mal werden seit August die Fugen des alten Mauerwerks erneuert.  „Es darf nicht frieren, bevor der Mörtel getrocknet ist“, sagt Karlheinz Kühn, Kirchmeister und Vorsitzender des Fördervereins der Kirche. 

Der Kalk-Mörtel, der verwendet wird, um die Fugen zu füllen, trocknet vergleichsweise langsam ab. Kommt der Frost, bevor der Mörtel trocken ist, bestünde die Gefahr, dass die Fugen nicht halten. „Wir rechnen damit, dass alles vor dem Frost fertig wird“, sagt Pfarrer Uwe Krause. Seit Ende August ist die Kirche eingerüstet, die Bauarbeiten werden voraussichtlich Ende Oktober abgeschlossen. 

Zement in den Fugen verursachte Schäden am Sandstein

Die Südseite der Kirche ist zum Schutz vor dem Wetter mit Jute abgehängt. „An der Südseite sind die Temperaturschwankungen am höchsten“, erklärt Krause. Deshalb sind dort auch die Schäden größer als an der Nordseite. Der Zement, der in den sechziger Jahren in die Fugen gebracht wurde, lässt den Sandstein nicht atmen. Flüssigkeit kann so schlecht entweichen und die Struktur des Steins wird brüchig. Poröse Steine müssen ausgetauscht werden. 

Pfarrer Uwe Krause zeigt die Fugen, die zuerst von dem Zement befreit wurden und dann mit Kalk gefüllt werden

Der Kalk-Mörtel, der jetzt verwendet wird, entspricht zum einen den Vorgaben des Denkmalschutzes und lässt den Stein zudem atmen. Die Bauarbeiten, die auch eine Erneuerung der Dachrinnen und Traufbleche umfassen, werden von spezialisierten Handwerkern durchgeführt. 

Bürger können sich an Finanzierung beteiligen

Die Kosten belaufen sich auf 52 500 Euro. Bürger können sich mit Spenden an der Finanzierung beteiligen. Die Namen der Spender werden dann in einem neuen Logo der Kirche erscheinen. Krause hofft auf Beteiligung: „Unsere Generation ist jetzt an der Reihe, etwas für die Qualität der Kirche zu tun.

Bürger, die sich finanziell an der Renovierung der Kirche beteiligen wollen, können entweder 120 Euro für einen Quadratmeter oder 60 Euro für einen halben Quadratmeter spenden. Die Spenden gehen an die Kirchengemeinde. Der Verwendungszweck ist „Kirchenverfugung“. Das Spendenkonto lautet: 

IBAN: DE67 4476 1534 3006 0581 00 BIC: GENODEM1NRD

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