Kindern Sicherheit geben

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Freuen sich über ihr neues Fortbildungs-Zertifikat: Altenaer Erzieherinnen.

ALTENA - Marte Meo – sinngemäß aus dem Lateinischen übersetzt etwa: aus eigener Kraft etwas erreichen – lautete der Titel einer Fortbildung für sechs Mitarbeiterinnen aus Altenaer Kindertageseinrichtungen.

Stefanie Bruchhage, Burgis Brühl, Mareike Schmidke, Cora Dunkel, Selda Erduran und Jasmine Wille bekamen am Mittwoch im Rathaus ihre Fortbildungszertifikate für diese Methode zur Entwicklungsförderung von Kindern. Geleitet hatte den Kurs über sieben Ganztagestermine Stefanie Bauer, Heilpädagogin und Marte Meo-Supervisorin, beschäftigt bei der Jugendförderung der Stadt Altena. Marte Meo verfolgt den Ansatz, eigene Ressourcen und Potenziale bei Kindern zu aktivieren. In der Praxis bedeutet das, dass die Kinder bei eigenen Entscheidungen gestärkt, also gelobt werden. „Wenn ein Kind zum Beispiel etwas malt, dann müssen wir das auch benennen“, erklärte Erzieherin Jasmine Wille. Damit werde das Kind wertgeschätzt und fühlt sich bestärkt seiner Initiative weiter zu folgen. „Zudem wird die Sprachfähigkeit der Kinder gefördert“, ergänzte Burgis Brühl vom Evingser Kindergarten.

Kursleiterin Stefanie Bauer benannte das Marteo Meo-Konzept als „Fördern durch Aufmerksamkeit“. Damit würden allerdings nicht nur Kleinkinder Sicherheit bei eigenen Entscheidungen gewinnen, auch im Bereich der Pflege von Demenzerkrankungen könnte Marte Meo positive Ergebnisse vorweisen. Auch die Erzieherinnen selbst konnten ihre Arbeit einmal von Außen beobachten, durch entsprechendes Video-Material.

von David Schröder

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