Altenaer Spielplatz-Paten sparen Stadt viele Euros

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Gepflegt sieht das Spielplatz-Gelände an der Hasenkampstraße in Dahle aus - die Bürger stehen Pate.

ALTENA - Das Gras ist winterkurz geschnitten. Die Sandgruben sind akkurat geharkt und an keinem der Spielgeräte fehlt auch nur ein Schräubchen: So wie am Kinderspielplatz Hasenkampstraße in Dahle sehen stadtweit viele Spielflächen für die Jüngsten aus. – Dank der guten Pflege und Betreuung ehrenamtlicher Spielplatz-Paten, wie Wolfgang Friess, Fachbereichsleiter Jugend, in der Sitzung des Jugendhilfeausschusses am Dienstag dieser Woche dankbar anmerkte.

Die Zusammenarbeit zwischen Bürgern und Baubetriebshof, der für die Pflege und Unterhaltung der Spielplätze zuständig ist, klappe „fast überall reibungslos“, lobte Friess ein weiteres Mal das ehrenamtliche Engagement vieler Burgstädter.

Das geht übrigens so weit, dass vielfach sogar kleinere Reparaturen erledigt werden und natürlich stets ein waches Auge auf die Sauberkeit gehalten wird.

Apropos reparieren: Da gehen aber sowohl Bürger als auch Stadt auf Nummer Sicher. „Alles wird uns gemeldet und bei Spielflächen, die Bürgerpaten betreuen, schauen unsere Fachleute mindestens einmal pro Woche vorbei.“ Das sei schon aus Versicherungsgründen nötig, so Friess.

Im umfangreichen Zahlenwerk des kommenden Haushalts 2013 nehmen die Aufwendungen für die Spielplätze eher eine untergeordnete Rolle ein. 15 500 Euro hat Friess für Unterhaltungsmaßnahmen und die Instandhaltung der vorhandenen Spielgeräte durch Dritte kalkuliert. Für die Beschaffung von Ersatzteilen sollen 1 000 Euro ausgegeben werden, als Erstattung an den Baubetriebshof für die Durchführung der stadtweiten grundsätzlichen Pflege aller Spielflächen hat das Jugendamt 30 000 Euro in den Haushalt gestellt.

Der Kauf neuer Spielgeräte ist erst einmal für das kommende Jahr nur in geringem Umfang vorgesehen. Friess führte aus, dass die Anschaffung selbst meist gar nicht so teuer sei, aber der Einbau und der notwendige Fallschutz die Investitionen für die Spielgeräte dann oft um das Zwei- bis Dreifache übersteige.

Umzäunungen würden seit Jahren nicht mehr in Holz, sondern nur noch in verzinktem Metall erstellt. Das koste zwar zunächst mehr, rechne sich aber.

von Johannes Bonnekoh

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