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Keine Bürger-Schnelltest: Betreiber schließen Wiedereröffnungen nicht aus

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Von: Jona Wiechowski

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Nach über einem Jahr hatte das DRK sein Testzentrum in der Burg Holtzbrinck Ende Mai geschlossen, weil die Nachfrage zu sehr gefallen ist.
Nach über einem Jahr hatte das DRK sein Testzentrum in der Burg Holtzbrinck Ende Mai geschlossen, weil die Nachfrage zu sehr gefallen ist. © Birke, Maximilian

Seit einigen Wochen gibt es in der Burgstadt kein Corona-Testzentrum mehr. Die beiden Stellen haben kurz hintereinander geschlossen – eine Wiedereröffnung im Herbst schließt auf Nachfrage keiner aus.

Altena – Das DRK hatte seit März vergangenen Jahres ein Zentrum im Foyer der Burg Holtzbrinck betrieben – stellte den Betrieb dann Ende Mai dieses Jahres ein. Damals sagte DRK-Kreisvorstand Pascal Hülle: „Während zu Spitzenzeiten rund 15 000 Testungen in einem Monat durchgeführt wurden, sind es nun meist nur noch 20 Tests an einem Tag in unseren Testzentren.“ Die Hintergründe sah das DRK damals im Wegfall der Testpflicht. Die geringen Testzahlen – vorwiegend seien noch Stammkunden gekommen – reichten nicht aus, um die hauptamtlichen Strukturen kostendeckend zu betreiben.

Im Gespräch mit unserer Redaktion erklärte Hülle damals: „Wir haben festgelegt, dass wir den Betrieb bei Bedarf im Herbst wieder hochfahren könnten, wenn es die Corona-Lage erfordern sollte. Auch mit dem Personal haben wir gesprochen. Die Personen stünden dann erneut zur Verfügung.“

Ende Januar 2022 eröffnete ein privater Betreiber eine weitere Teststation in einem Container auf dem Parkplatz des Aldi-Marktes an der Bahnhofstraße. Diese hatte ein paar Monate geöffnet, schloss dann aber kurz nach der DRK-Teststelle. Auf Nachfrage unserer Zeitung erklärt Betreiberin Tatjana Mains: „Durch stark gesunkene Nachfrage hatten wir uns für eine Schließung über die Sommermonate entschieden, waren jedoch fest entschlossen die Stadt Altena bei Bedarf erneut zu unterstützen.“

Eine Wiedereröffnung bei steigender Nachfrage ist also auch hier nicht ausgeschlossen. Nähere Angaben könne Mains zu diesem Zeitpunkt nicht machen.

Mehrere Möglichkeiten in der Nachbarstadt

Weil es keine öffentliche Corona-Teststelle mehr in der Burgstadt gibt, fahren vermehrt Bürger in die Nachbargemeinde. In Nachrodt gibt es gleich zwei gut gelegene öffentliche Corona-Testmöglichkeiten. Ab diesem Freitag, 1. Juli, sind diese allerdings nur noch für ganz bestimmte Personengruppen kostenlos. Alle anderen müssen drei Euro pro Test beisteuern.

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