Keine Bombe, keine Weltkriegs-Munition

Kampfmittelräumdienst hilft Stadt Altena

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Andreas Brümmer vom Kampfmittelräumdienst mit Mitarbeitern des Altenaer Ordnungsamtes an der Lenne-Baustelle in Höhe Markaner.

Altena - Bei den laufenden Bauarbeiten an der neuen Fußgänger-Lenne-Brücke in Höhe Markaner kam es in den vergangenen Tagen zu einem Fund im Flusskiesel, den die Baufachleute nicht zuordnen konnten. Eine Art Teller, braun, angerostet und in verhältnismäßig gutem Zustand, ließ den Baggerfahrer und später den örtlichen Bauleiter vorsichtig werden. Es hätte sich immerhin um eine Bombe, Mine, Granate oder Munition aus dem 2. Weltkrieg handeln können.

„In diesen Fällen rufen wir stets den Kampfmittelräumdienst bei der Bezirksregierung an“, hieß es dazu aus dem Rathaus. Zuvor hatten sich Ordnungsamtsmitarbeiter den freigelegten Fund und die Örtlichkeiten noch genauer angesehen.

Sie hatten ihre Erkenntnisse dabei auch fototechnisch festgehalten. Fakt ist seit Donnerstag, 21. September: „Wir haben hier in der Lenne keinerlei Kriegs-Kampfmittel gefunden. Es handelt sich ganz sicher auch nicht um Überreste aus dem 2. Weltkrieg“, stellte Andreas Brümmer fest. Der Truppführer Gefahrenabwehr, Kampfmittelbeseitigung, war aus Hagen gekommen und konnte das „undefinierbare Objekt“ sicher bergen. Es wurde in einem detonationssicheren Behälter verbracht und wird jetzt von den Kampfmittelräumern fachgerecht entsorgt. Eine Gefährdung für Fußgänger oder Autofahrer, bestand zu keiner Zeit.

In einem detonationssicheren Behälter wurde das unbekannte Objekt abgefahren.

Natürlich ist die Baustelle unmittelbar am Kreisel großräumig mit Sperrgittern, Flatterband und Baken abgesichert, nur ab und zu „verlaufen“ sich Fußgänger, die sich dann doch entlang des vielleicht noch 40 Zentimeter breiten Bürgersteig-Streifens auf dem Weg Richtung Stadtwerke „verirren“. Die weißen Teile, die zwischen 11 und 12.30 Uhr am Donnerstag, 21. September, auf der Lenne trieben, waren dem Ordnungsamt  auch mehrfach gemeldet worden.

Ein Auto mit Spezialwerkzeug kam nach Altena. Es wurde von Truppführer Andreas Brümmer, Kampfmittelbeseitigung, gesteuert.

Styropor

Es handelte sich dabei um Styropor, „das vermutlich in großer Menge im Raum Werdohl in den Fluss gelangt ist. Wir haben die Kollegen verständigt. Es ist ja nicht das erste Mal, dass wir so etwas erleben mussten, sagte stv. Fachbereichsleiter Joachim Protzer.

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