Keine Bläserklasse am Burggymnasium

Der Jugendwart des Blasorchesters Thorsten Goslar (l.) und Marcel Büttner, Musiklehrer am BGA. Foto: Sauser

ALTENA -   Eine eigene Bläserklasse wird wohl zunächst Zukunftsmusik bleiben am BGA. Das wurde am Dienstagabend während des Infoabends im Musikraum der Schule deutlich.

Mindestens 20 Anmeldungen seien dafür nötig, dann bestünde die Möglichkeit, alle Fünftklässler, die nach den Sommerferien ans Burggymnasium wechseln und ein Blasinstrument lernen wollen, in einer eigenen Bläserklasse zu unterrichten. „Das hat pädagogische und organisatorische Vorteile“, machte Musiklehrer Marcel Büttner deutlich. Eine solche Klasse sei dann losgelöst vom Begabungsförderungsunterricht, die Kinder hätten somit die Möglichkeit, an den MINT- und PC-Kursen teilzunehmen. Die werden momentan zeitgleich mit dem Bläserkurs unterrichtet. Auch eine „offene Bläserklasse“ sei bei genügend Anmeldungen denkbar. Dann würden alle Kinder der wahrscheinlich vier Eingangsklassen, die am Instrumentalunterricht teilnehmen wollen, nur während der Orchesterprobe gemeinsam unterrichtet.

„Zurueit besuchen sechs Kinder den Bläserkurs“, berichtete Büttner. Acht Eltern der zukünftigen Fünftklässler waren zum Infoabend erschienen, daraus schloss Büttner, dass es wohl wieder „nur“ auf einen Bläserkurs im neuen Schuljahr hinauslaufen werde. Als bewährter Kooperationspartner stellt das Blasorchester Altena mit Christian Knaup einen Instrumentalpädagogen, der den Musiklehrer der Schule unterstützen wird. Thorsten Goslar, Jugendwart des Blasorchesters, machte Werbung in eigener Sache: „Nach der 6. Klasse können die Kinder in unser Orchester wechseln. Unser Repertoire ist sehr groß und die Kinder werden durch die Auftritte zusätzlich motiviert.“

Anmeldungen nimmt das Blasorchester Altena ab sofort entgegen. „Für ein Instrument muss sich ihr Kind jetzt noch nicht entscheiden“, erklärte Büttner. Diese Festlegung erfolgte erst nach den Sommerferien. Von Silvia Sauser

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