Kein Stadtfest in diesem Jahr: Das sind die Gründe

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Publikumsmagnet: das Stadtfest in der Innenstadt. In diesem Jahr gibt es kein Fest.

Altena –Es wird 2020 kein Stadtfest in Altena geben. Dafür gibt es drei Gründe.

 „Erstens ist es schwer, einen Termin zu finden, es ist ziemlich viel los in diesem Jahr“, erklärte  Alexander Schmitz, Vorsitzender des Altenaer Stadtmarketingvereins, bei der Jahreshauptversammlung.  

Des Weiteren könne sich der Verein ein Stadtfest wie 2018 und 2019 finanziell nicht mehr erlauben. „Wir haben viele Mitglieder durch Geschäftsaufgaben verloren. Das Geld fehlt, auch wenn wir einige Sponsoren gewinnen konnten“, erklärte der Vorsitzende.  1500 bis 2000 Euro fehlten derzeit jährlich durch die schwindenden Mitgliederzahlen. 

„Der dritte Grund ist, dass die Luft bei uns einfach raus ist“, sagte Schmitz. Das habe vor allem mit dem Stadtfest 2019 zu tun. 

Ärger in 2019 sorgt für Frust

Die Veranstaltung mit dem Karrierenetzwerk Lenne zu planen, habe etliche Nerven gekostet. „Wir wurden beispielsweise gezwungen, die große Bühne zu übernehmen“, erklärte der Vorsitzende. 

Einen Tag vor dem Stadtfest hatte das Karrierenetzwerk die Jobmesse „Date your firm“ mit großer Resonanz in der Innenstadt organisiert. Dafür wurde eine Bühne am Bungern aufgebaut, die die Händler für das Stadtfest übernehmen sollten. Das hatte im Vorfeld des Fests auchzu Ärger unter den Händlern geführt

Weihnachtsmarkt: Helfer fehlen

Der Weihnachtsmarkt im Garten der Burg Holtzbrinck soll hingegen fortgesetzt werden. „Ich habe den Markt 20 Jahre mitbetreut und viele Jahre geleitet. Ich habe keine Lust mehr. Das hat aber nichts mit Frust zu tun. Im Gegenteil. Das Feedback der vergangenen Jahre war durchweg positiv“, sagte Schmitz. 

Dennoch habe es an Helfern gefehlt. „Es kann nicht sein, dass eine Handvoll Leute 48-Stunden-Einsätze schieben.“ 

Aus diesem Grund soll nun ein Eventteam gebildet werden. Auf einer Liste konnten sich alle eintragen, die künftig dabei sein wollen. 

Konzept kommt an

Zudem wurde erneut die Überlegung in den Raum gestellt, den Weihnachtsmarkt in der Stadt mit dem Weihnachtsmarkt auf der Burg zu verbinden. „Es gibt das Problem, dass die Termine über die Jahre gut abgestimmt sind. An dem Burg-Wochenende sind beispielsweise auch die Märkte in Nachrodt und Dahle“, erklärte Schmitz. 

Grundsätzlich wolle man an dem Konzept im Garten der Burg Holtzbrinck festhalten. Gerade unter den Altenaern sei das sehr gut angekommen

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