Kein Künstler in der Werkstatt: Stipendium fällt in diesem Jahr aus

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Vincent Musial arbeitet 2019 als Stipendiat in Altena.

Altena – In diesem Jahr wird es keinen Stipendiaten geben, der für ein halbes Jahr in der Burgstadt künstlerisch arbeitet. Doch die drei besten Bewerber haben noch eine Chance.

Die Mitglieder der Werkstatt hatten zwar in diesem Monat noch die drei besten Bewerber für die Endauswahl gekürt, aber „wir können die drei Bewerber nicht für den 31. März nach Altena einladen“, bedauert Dirk Vogel.

 Dann sollte in der Burg Holtzbrinck die endgültige Entscheidung fallen. Bewerber haben 2021 neue Chance „Ob und wann das in diesem Jahr noch möglich sein kann, ist unsicher“, sagt Vogel. 

Neue Chance für beste Drei

Der Vereins-Vorstand hat daher beschlossen, die drei besten Bewerber Ghaku Okazaki, aus Bremen (Malerei/Skulptur), Sophie Kralenetz aus Düsseldorf (Malerei) sowie Mona Pourebrahim aus Berlin (Malerei/Studiofotografie) im nächsten Jahr zur Endauswahl des Stipendiaten einzuladen. 

Idee hinter dem Stipendium

Jedes Jahr kürt die Werkstatt einen Künstler, der sich ein halbes Jahr bei freier Kost und Logis und einer monatlichen Geldzuwendung von 700 Euro künstlerisch frei entfalten kann. Interessierte können dem Stipendiaten bei der Arbeit zuschauen, da das Atelier in einem leeren Ladenlokal an der Lennestraße eingerichtet wird. Planmäßig startet das Stipendium jedes Jahr am 1. Juni und läuft bis zum 30. November. Im vergangenen Jahr war Vincent Musial für ein halbes Jahr zu Gast.

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