Pfarrgemeinderat St. Matthäus wartet auf Post vom Bistum Essen

Katholiken wollen Handlungsfähigkeit wieder herstellen

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Zahlreiche Gäste aus allen Gemeinden der Pfarrei und den evangelischen Gemeinden waren zum Empfang gekommen.

Altena - A45 oder Jakobsweg? Halleluja oder Gotteslob? Rom oder Jerusalem? Kurze stichwortartige Fragen stellten sich die Mitglieder des neuen Pfarrgemeinderats gegenseitig und gestalteten die Vorstellung des neuen Gremiums entsprechend launig beim Neujahrsempfang von St. Matthäus.

Es sind altbekannte und neue Gesichter, die sich darin engagieren. Und sie warten darauf, handlungsfähig zu werden, denn im März erwarten sie die Ankunft der Handlungsempfehlung des Bistums Essen zum Pfarrei-Entwicklungsprozess.

Neuigkeiten

„Dann hören Sie Neues von uns und darüber, wie es in unseren Gemeinden weitergeht!“, versprachen die gewählten Katholiken. In der nächsten Woche greifen bereits die neuen Gottesdienstzeiten, die „auch schmerzhafte Einschnitte“ bedeuten können, wie Christiane Frebel betonte. „Es ist aber nur so möglich, dass mit einem einzigen Pfarrer in allen Gemeinden noch Eucharistiefeiern angeboten werden können.“ Frebel ermutigte, den Kirchen-Bulli zu nutzen, um an allen Standorten die Gottesdienste besuchen zu können.

Blumen für Petra Heer: Die langjährige Vorsitzende des Pfarrgemeinderats wurde herzlich von Pfarrer Ulrich Schmalenbach verabschiedet.

Ans Herz gelegt wurde aber auch ein neues Gottesdienstangebot: „Kirche für kleine Leute“ gibt es an jedem ersten Donnerstag im Monat in St. Josef, begleitet vom benachbarten Kindergarten. Pfarrer Ulrich Schmalenbach kündigte die Fortsetzung von „Praise & Worship“ in 2019 an und eine Predigtenreihe zum Vater unser in der Fastenzeit. Drei Fahrten bietet die Gemeinde in diesem Jahr an: Bereist werden das Baltikum, die Partnergemeinde in Vierville-sur-Mer und der Schwarzwald. „Wir müssen neue Dinge annehmen, uns stärken und auch die neue Spiritualität mit einbeziehen, wenn wir Menschen mitnehmen möchten.

In der Seele

In der Seele derer, die wir ansprechen wollen, muss eine Beziehung sein, sonst ist jede Mühe vergebens“, so Schmalenbach. Die Gemeinde erwartet in diesem Jahr Weihbischof Wilhelm Zimmermann zur Visitation. Bestimmt wird er einen Blick in die Marienkapelle werfen, die in Kürze noch mit einer Flüssigkeitsheizung ausgestattet wird, wie der stellvertretende Kirchenvorstandsvorsitzende Dietmar Flusche mitteilte. Die Verkleinerung des Breitenhagener Friedhofs sei ein langfristiges Ziel, das voranschreite. Von der ungenutzten St.Paulus-Kirche und dem angeschlossenen Saal will sich die Pfarrei trennen und wartet auf eine Grundsatzentscheidung des Bistums, ob solche Immobilien in die Hände eines Versteigerungshauses kommen können.

Grandios

Eine grandiose Zahl wurde im Zusammenhang der Sternsingerakton 2019 genannt: 17029 Euro waren zusammengekommen, hälftig jeweils aus Altena und Nachrodt. So viel Geld kommt in sämtlichen Jahreskollekten nicht zusammen: 14050 Euro hatten die Gottesdienstbesucher 2018 gegeben. In der gesonderten Adveniat-Kollekte waren 5036 Euro für Notleidende gesammelt worden.

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