Traumnote für Züchter Adolf Griesenbrock

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Der Altenaer Kaninchenzuchtverein W9 zeichnete während der Ausstellung am Wochenende seine erfolgreichsten Züchter aus. Das beste Tier der Schau gehörte Adolf Griesenbrock (links).

ALTENA ▪ Kaninchen, Tauben und Hühner bevölkerten am Wochenende die ehemalige Grundschule am Knerling. Die Kaninchen- und die Rassegeflügelzüchter aus der Burgstadt stellten dort ihre Zuchtergebnisse aus.

Zum dritten Mal fand am Samstag und Sonntag die Lokalschau des Kaninchenzuchtvereins W9 im Generationentreff am Knerling statt. Bereits in den vergangenen Jahren war der Verein mit dem neuen Standort und den Besucherzahlen sehr zufrieden gewesen und auch in diesem Jahr freuten sich die Veranstalter über die vielen Besucher. Die Mühlendorfer – früher war der „Kölsche Joe“ Schauplatz der Kaninchenschau gewesen – blieben den Züchtern also auch in diesem Jahr wieder treu. Neben einer großen Tombola mit hochwertigen Preisen wie Frühstückskörben und Festtagsbraten wurden die zahlreichen Besucher mit Kaffee, selbst gebackenen Kuchen, herzhaften Leckereien und Erfrischungsgetränken verwöhnt.

Für die Züchter standen vor allem aber die Bewertungen durch die Plettenberger Preisrichter Uwe Feurer und Udo Then im Vordergrund. Bewertet wurden bereits am Freitag insgesamt 105 Kaninchen verschiedener Rassen und Farbschläge. Im Rahmen der offiziellen Eröffnung am Samstagnachmittag wurden dann folgende Züchter ausgezeichnet: Erster Vereinsmeister wurde Fred Hochstein mit 483,0 Punkten mit der einem leuchtend rot-gelben Exemplar der Rasse Sachsengold. Zweiter Vereinsmeister wurde Adolf Griesenbrock, der auf 481,5 Punkte für sein Tier der schwarzen Rasse Alaska kam. Dritte Vereinsmeisterin mit 481,0 Punkten wurde Gerda Freitag mit einem blau-grauen Tier der Rasse Großchinchilla. Jugendvereinsmeisterin wurde Christina Kyriakos mit 481,0 Punkten für ihr schokoladenbraunes Zuchtkaninchen der Rasse Havanna.

Das beste Tier der Schau gehört zur Zucht von Adolf Griesenbrock. Sein Alaska-Kaninchen erhielt die Traumnote von 97,0 Punkten. Den Preis für den besten Rammler, ein männliches Sachsengold-Kaninchen, erhielt Fred Hochstein. Der Preis für die beste Häsin ging an Gerda Freitag für ein Tier der Rasse Großchinchilla. Das beste Jungtier der Rasse Rex Gelb stellten die Jungzüchter der Zuchtgemeinschaft Teschner aus. Der Vorsitzende des Kaninchenzuchtvereins, Benjamin Freitag, lobte vor allem den sehr hohen züchterischen Leistungsstand. „Hier konkurrieren fast alle Züchter auf Augenhöhe und sehr hohem Niveau“, sagte Freitag.

Um die Kaninchenausstellung noch zu bereichern, stellte der Rassegeflügelzuchtverein Altena 1921 wieder Tauben und Hühner zur Verfügung, die in einer großen Voliere präsentiert wurden.

Auch in diesem Jahr hatte Bürgermeister Andreas Hollstein die Schirmherrschaft für die Lokalschau übernommen, er begrüßte am Samstagnachmittag die Gäste und gratulierte den Preisträgern zur ihren Zuchterfolgen.

Schon im Vorfeld hatten die Züchter und Vereinsmitglieder alle Hände voll zu tun gehabt. Zwei Tage waren sie mit den Vorbereitungen und dem Aufbau der Ausstellungskäfige beschäftigt gewesen. Bevor die Tiere dann Einzug in ihr Heim auf Zeit halten konnten, waren die Ställe mit Stroh ausgelegt, Wasser- und Futternäpfe aufgehängt und gefüllt worden, damit es den Nagern an nichts fehlt. Auch an die kleinsten Besucher hatten die Veranstalter gedacht und ein Streichelgehege eingerichtet. Hier war Anfassen (unter Aufsicht) ausdrücklich erlaubt und so manches Kind hätte gerne eins von den niedlichen und kuscheligen Kaninchen mit nach Hause genommen. Ein besonderer Dank der Kaninchenzüchter geht an die ehrenamtlichen Helfer des Generationentreffs, die die Räumlichkeiten zur Verfügung stellten, und an die vielen Spender, die auch in diesem Jahr wieder eine hochwertige Tombola ermöglichten. ▪ Susanne Loewen

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