Herbstkonzert der Vhs: Kaiserwalzer als Zugabe

Auch Joseph Haydns unbekanntem Bruder Michael gab das Kammerorchester ein Forum.

Altena - Die Salzburger Schule war bei drei Komponisten, die das Herbstkonzert des VHS-Kammerorchesters dominierten, deutlich herauszuhören: Die Musiker widmeten sich am Samstag Georg Muffat, Michael Haydn und Wolfgang Amadeus Mozart. Oscar Straus lernte sein Handwerk in Österreich erst viel später. Um eine Verwechslungsgefahr mit dem Walzerkönig Johann auszuschließen, hatte der seinen Nachnamen freiwillig um ein S gekürzt.

Die Österreicher hatten dem VHS-Kammerorchester ein Jahr lang viel Freude bei den Proben bereitet. Die gaben die Instrumentalisten am Samstag eins zu eins an ihr Publikum in der Burg Holtzbrinck weiter, als sie unter dem Motto „Felix austria“ zu einem Hörgenuss luden. Muffats Concerto grosse Nr. XII in G-Dur, Michael Haydns Concerto in C-Dur, Mozarts Divertimento in D (KV 136) und die straussche Serenade für Streichinstrumente begeisterten die Zuhörer. Leider war in der Burg Holtzbrinck nicht genug Platz, um die Zugabe des Orchesters tanzend zu genießen: Den Kaiserwalzer von Johann Strauß legten die Gastgeber oben drauf.

Im Advent gibt es wieder Gelegenheit, den Klängen der Streicher zu lauschen: Marion Jeßegus, Kirchenmusikerin in Werdohl, wird mit ihren Mitmusikern dort ein Konzert gestalten. - iho

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