Zwei Küchen und ein Heimkino in neuer ABG-Wohngemeinschaft

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Wo Laura von der Brake beim Schautag Erdbeerkuchen anbot, wird demnächst eine der beiden WG-Küchen stehen.

Altena - Jusos aus Lüdenscheid waren die ersten, die der Einladung zum „Schautag“ im zweiten Wohngemeinschafts-Haus der Altenaer Baugesellschaft (ABG) folgten. Sie interessieren sich für die Konzepte des größten Altenaer Vermieters und stehen deshalb schon länger mit Joachim Effertz im Kontakt.

Der Chef des Unternehmens war am Freitag zwar vor Ort, hielt sich aber zurück: Für die WG-Häuser sind in erster Linie die Auszubildenden der ABG zuständig. Laura von der Brake und Kira-Maria Lückermann hatten nicht nur Grill, Würstchen und Erdbeerkuchen geordert, sondern auch in jedem der drei Stockwerke des Hauses Nordstraße 19 informative Pläne aufgehängt. Sechs Zimmer – einige davon mit Wintergarten – werden dort vermietet, ergänzt werden sie durch jede Menge Gemeinschaftsflächen: Zwei Bäder und zwei Küchen stehen den Bewohnern zur Verfügung, es wird ein Lesezimmer geben und ein Heimkino. Den Jusos jedenfalls hat es gefallen: „Die reinste Luxus-WG“, schwärmten sie nach einem Rundgang durch das Haus.

Der gute Zustand des Gebäudes ist auch darauf zurückzuführen, dass praktisch alles neu ist: „Es hat vorher sechs Jahre lang leergestanden“, erklärte ABG-Techniker Magnus Benkhofer. Dementsprechend viel wurde in das über 100 Jahre alte Haus investiert: Die Bäder sind neu und alle Leitungen. Vor dem Einzug der ersten Mieter werden noch neue Böden gelegt und Tapeten an die Wand gebracht. Das alles soll bis Juli fertig sein. Zum 1. August können die ersten Mieter einziehen.

Aufgabe der AGB-Azubis war es auch, die Miete zu kalkulieren. Die Kaltmiete liege bei unter fünf Euro, erklärte Kira-Maria Lückermann. Dass für die 17 bis 22 Quadratmeter großen Zimmer am Ende trotzdem bis zu 400 Euro fällig werden, liegt am Rundum-Sorglos-Paket der ABG: Sie richtet die Küchen und die übrigen Gemeinschaftsräume ein, stellt Waschmaschine und Trockner zur Verfügung, lässt regelmäßig die Gemeinschaftsräume putzen, sorgt für Internet und Telefon und sogar für den Beamer für das Heimkino.

Dass das Konzept aufgeht, sieht man gleich nebenan: Das Haus Nordstraße 17 war 2016 das erste WG-Haus der Baugesellschaft. Inzwischen sind dort alle Zimmer vermietet.

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