Matthäus und Luther in Fahrt

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Das Floß „MS Ökumene“ stach mit Luther und Matthäus am Sonntag in See. ▪

ALTENA ▪ Pfarrerin Merle Vokkert schüttelte den Piccolo drei Mal kräftig - schon spritzte der Sekt aus der Flasche und das Floß „MS Ökumene“ war getauft. Wenige Minuten später war klar: Das Holzkonstrukt aus dem Pfingstcamp der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde Altena war tatsächlich „seetauglich“.

Für eine kurze Fahrt auf der Lenne reichte das innerhalb eines Tages zusammengebaute Holzfloß locker aus. Berühmte Persönlichkleiten der katholischen und ebangelischen Kirchengeschichte hatten darauf Platz genommen: Der Heilige Matthäus, Namenspatron der katholischen Kirche am Lenneufer und Martin Luther, der der evangelischen Innenstadtkirche seinen Namen gibt. Zu Wasser gelassen wurde das Floß am Sonntagnachmittag am Winkelsen, wo starke Männer es in die Obhut des Altenaer Canuvereins gaben. Die Mitglieder eskortierten das Floß im Wasser bis zu den Lenneterrassen, die Erbauer des Gefährts begleiteten es ab der Matthäus-Kirche zu Fuß entlang des Ufers.

Ursprünglich hatten die Ausrichter des ökumenischen Pfingstcamps ein Zeltlager auf der Wiese am Pegelhäuschen gegenüber der Matthäus-Kirche geplant, sahen aufgrund der Wetterlage davon ab und zogen von Samstag bis Montag ins katholische Jugendheim ein. Sieben junge Leute hatten sich dem Angebot angeschlossen und verbrachten ein schönes Wochenende miteinander. Luther und Matthäus erwarteten sie bereits: Die Figuren waren schon fertig. ▪ iho

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