Von Worms zurück nach Altena

Jugendzentren: Das ist der neue Chef

Gerrit Standke ist der neue Leiter für Altenas Jugendzentren. Er kommt gebürtig aus der Burgstadt, war aber fürs Studium weggezogen.
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Gerrit Standke ist der neue Leiter für Altenas Jugendzentren. Er kommt gebürtig aus der Burgstadt, war aber fürs Studium weggezogen.

Die Stadt Altena hat einen neuen Leiter für ihre Jugendzentren. Schon seit dem 1. August versieht Gerrit Standke seinen Dienst in der Burgstadt. Wir haben mit ihm gesprochen, über seinen Lebenslauf und seine Ziele.

Altena - Bislang war Gerrit Standke vorrangig am Nettenscheid aktiv, denn die beiden anderen Einrichtungen sind derzeit noch geschlossen. Er ist 42 Jahre alt und kommt gebürtig aus Altena. Ruhig und gelassen kommt er daher, wirkt im Gespräch aufgeräumt, freundlich und motiviert. „Ich freue mich auf meine neuen Aufgaben hier“, sagt er und möchte vor allem Möglichkeiten nutzen, neue Angebote und Strukturen zu etablieren. „An oberster Stelle steht aber erstmal die Öffnung aller Häuser“, betont Standke.

Dafür sucht er derzeit nach neuen Mitarbeitern, um die Betreuung überall gewährleistet zu können. Natürlich soll die Tätigkeit honoriert werden. Es wird in jedem Jugendzentrum mindestens eine weibliche und eine männliche Person benötigt. „Ich freue mich, wenn wir ein Team zusammengestellt bekommen, in dem verschiedene Altersgruppen vertreten sind“, hat Standke bereits konkrete Vorstellungen.

Von drei Jugendzentren sind zwei derzeit noch geschlossen. Nur die Einrichtung auf dem Nettenscheid kann momentan besucht werden. „Als nächstes möchten wir – so bald wie möglich – das Jugendzentrum in Dahle aufmachen und dann auch das JuZ 29 in Altena.“

Gerrit Standke ist versiert in seinem Fach. Nach seiner eigenen Jugend in Altena war er bei der Bundeswehr, bevor er seinen beruflichen Werdegang fortsetzte und schließlich fürs Studium aus Altena wegzog.

An der Universität Duisburg-Essen studierte Standke Soziale Arbeit. Zuletzt war er in einer ambulanten Jugendhilfe-Einrichtung in Worms tätig, wo er unter anderem eine Tagesgruppe betreute. Seine Heimatstadt habe er jedoch nie aus dem Blick verloren, meint Standke. So kam es auch, dass er auf die Stellenausschreibung für einen neuen Jugendzentrumsleiter aufmerksam wurde und sich beim Jugendamt der Stadt Altena auf den Posten bewarb – erfolgreich.

„Wir sind natürlich sehr froh, dass wir die Stelle nun neu besetzen konnten“, betont Agnes Goniwiecha, die das kommunale Jugendamt leitet. Gerrit Standke wohnt nun auch wieder in Altena. Seine neue Arbeitsstelle hat er am 1. August angetreten und konnte deshalb die letzten zwei Wochen der Ferienaktion mit begleiten.

Auch in der Zeit danach „konnte ich schon einige Kinder und Jugendliche und auch einige Eltern auf dem Nettenscheid kennenlernen“, sagt Standke. Entsprechend habe er schon Gelegenheiten gehabt, sich vorzustellen und ein paar Kontakte zu knüpfen.

Außerdem brachte sich der neue Jugendzentrumsleiter bei der Gestaltung des Angebots für die Herbstferien ein. In der Zeit vom 11. bis 15. Oktober sind nämlich alle Kinder im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren zum „Ferienzauber“ eingeladen. Das Affentheater aus Solingen soll dann für Spiel, Spaß und gute Laune bei den Mädchen und Jungen sorgen. Bastelarbeiten, Gruppen- und Wasserspiele stehen auf dem Programm.

Bundesfreiwilligendienst

In den Jugendzentren in Altena ist noch eine Stelle für einen Bundesfreiwilligendienst zu besetzen. Darauf macht Gerrit Standke aufmerksam. Ein Bundesfreiwilligendienst dauert in der Regel ein Jahr. Voraussetzung für einen Bundesfreiwilligendienst ist der Abschluss der Vollzeitschulpflicht. Eine Altersgrenze gibt es – anders als zum Beispiel bei einem Freiwilligen Sozialen Jahr – nicht.

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