Checkpoint-Jesus lockt Jugendliche ins Mühlendorf

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Im Gemeindezentrum Mühlendorf kommen für einen ganzen Monat viele Jugendliche zusammen. ▪

ALTENA ▪ Katja Pischke, Mitorganisatorin der Aktion „Jugendkirche auf Zeit“, ist zufrieden. Seit Beginn am 1. September besuchen täglich vor allem Altenaer Jugendliche das Gemeindezentrum im Mühlendorf.

„Es gibt immer mal wieder Zeiten, wo es nicht so voll ist. Aber an Tagen mit einem besonderen Programm sind oft bis zu 50 Jugendliche vor Ort. Und die kommen freiwillig, reisen zum Teil alleine mit Bus und Bahn an, nutzen die Mitfahrzentrale über facebook oder werden von uns abgeholt.“ Also keine Pflichtveranstaltung, an der statt des Konfirmandenunterrichts in der eigenen Gemeinde teilgenommen werden muss. Vor allem aus Iserlohn kommen die jungen Menschen. Beliebter Programmpunkt ist laut Pischke der Checkpoint Jesus.

Die Mitarbeiter der „Jugendkirche auf Zeit“ gehen mit der Zeit und nutzen auch das soziale Netzwerk facebook für ihre Zwecke. Immerhin 90 Mitglieder haben die Seite, die eigens für die Jugendkirche auf Zeit eingerichtet wurde, mit „Gefällt mir“ bewertet. Dort konnten die Teilnehmer unter anderem abstimmen, welchen Film sie heute Abend im Apollo-Kino schauen wollen.

Zur Auswahl standen „Ice Age 4“, „Deutschland von oben“, „Der Lorax“ und die „5 Freunde“, die meisten Stimmen erhielt allerdings „Ziemlich beste Freunde“. Am kommenden Freitag stehen „Gran Paradiso“, „Tintenherz“, „Dreiviertelmond“ und „The Kings speech“ zur Wahl.

Am heutigen Samstag wird in der Turnhalle der Mühlendorfer Grundschule gekickt. Gespielt wird um den Konfi-Cup, Schiedsrichter ist Michael Göbel. Sechs Mannschaften aus dem Märkischen Kreis, allesamt Konfirmanden, haben ihre Teilnahme zugesagt. Die Gemeinden aus Altena und Evingsen werden mit je einer Mannschaft vertreten sein, außerdem reisen Teams unter anderem aus Iserlohn und Westhofen an.

Beginn ist um 14 Uhr und nach der Siegerehrung gegen 18 Uhr können sich die müden Spieler bei einem gemeinsamen Abendessen stärken.

Auf dem Schulhof steht fast zeitgleich, von 12 bis 18 Uhr, ein fünf Meter hoher Kletterturm für die nicht so fußballversessenen Jugendlichen bereit. Geklettert werden kann dort auf zwei verschiedenen Routen, natürlich ist alles entsprechend gesichert, berichtet Michael Göbel vom Iserlohner Jugendreferat. ▪ Silvia Sauser

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