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Wechsel nach 21 Jahren: Die „Neue“ in der Kita

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Von: Hildegard Goor-Schotten

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kindergartenrahmede
Der Johanniter-Kindergarten in der Rahmede.jpg © Privat

Angekommen und gut aufgenommen fühlt sich Karoline Meßling-Sachs in Altena. Seit drei Wochen leitet sie die Johanniter-Kita Altroggenrahmede. Ein großes Kennenlernen steht daher im Moment noch an. „Ich habe die ersten Kooperationspartner getroffen und auch schon mit Pfarrer Thorsten Brinkmeier nebenan gesprochen“, erzählt sie, „und natürlich mit den Eltern und Kindern.“

Altena – Morgens nimmt sie sich oft Zeit, ihnen die Tür zu öffnen, sie zu begrüßen und das eine oder andere kurze Gespräch zu führen. „Sie sind alle sehr herzlich und fragen, wie es mir gefällt.“ Die Antwort ist eindeutig. „Ich habe eine gut funktionierende Kita übernommen mit einem fachlich gut aufgestellten Team. Die Vernetzung ist sehr gut. Es ist schön hier“, sagt die 60-Jährige.

 „Ich habe eine gut funktionierende Kita übernommen mit einem fachlich gut aufgestellten Team.

Karoline Meßling-Sachs

Das zehnköpfige Team und auch ihre Vorgängerin haben der neuen Kita-Leiterin das Einleben leicht gemacht. „Ich war im Dezember zum Abschied von Odette Klenke hier, habe mich vorgestellt und auch schon drei Tage hier verbracht“, berichtet sie. Odette Klenke, die nach 21 Jahren als Leiterin der Kindertagesstätte in den Ruhestand ging, kannte sie ohnehin schon gut als Kollegin. Karoline Meßling-Sachs hat die vergangenen 18 Jahre den Louise-Scheppler-Kindergarten in Lüdenscheid, ebenfalls ein Johanniter-Haus, geleitet. Da begegnet man sich immer wieder mal.

Das Louise-Scheppler-Haus schließt im Sommer, die beiden Gruppen werden in eine neue viergruppige Einrichtung in Lüdenscheid integriert. „Es ergab sich, dass hier in Altena eine wunderbare zweigruppige Kita ohne Leitung war“, sagt Karoline Meßling-Sachs: „Da habe ich in Lüdenscheid gerne Platz gemacht für eine Kollegin, die die neue Kita dort aufbaut.“

kindergartenleiterin
Karoline Meßling-Sachs. © Privat

Spannend findet sie die neue Aufgabe in Altena, ein Familienzentrum zu führen. Auch die Besonderheit der Bewegungskita mit dem Schwerpunkt Ernährung hat sie gereizt: „Das kenne ich so noch nicht. Da freue ich mich drauf.“ Einen ersten berührenden Einblick hat sie gerade bekommen. Im Januar ist der Ernährungsmonat; unter anderem steht im Flur eine Obstschale. „Gestern haben sich zwei Mädchen gegenseitig erzählt, welches Obst da liegt. Ich bin dazu gekommen, wir haben uns unterhalten, sie haben nachgefragt. Das war einfach schön.“

Sie fühlt sich wohl in Altena

Diese enge Verbindung zu den Kindern – aktuell sind es 47 – möchte sie behalten, auch wenn sie als Kita-Leiterin auch viel mit Büroarbeit und Verwaltung zu tun hat. „Ich möchte trotzdem am Ball bleiben. Sehen, was passiert.“ Sie freut sich schon auf die wärmere Jahreszeit, wenn es dann wieder in den nahen Wald geht. Da möchte sie dabei sein.

„Ich fühle mich neu in Altena, aber auch rundum wohl“, zieht Karoline Meßling-Sachs eine erste positive Bilanz nach den ersten Wochen. Daran ändert auch nichts, dass ihr die Sperrung der A 45 einen Strich durch die erwartete kürzere Fahrtzeit gemacht hat. „Ich wohne in Schalksmühle und hätte ein paar Minuten gespart.“ Daraus wird erst mal nichts.

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