Johanniter investieren 125 000 Euro in KiTa-Umbau

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Probeliegen im neuen Ruheraum – die Kinder hatten Spaß. ▪

ALTENA ▪ Der Donnerstag war für die 43 Mädchen und Jungen des Johanniter-Kindergartens in Altroggenrahmede ein Tag der Freude. „Wir sind stolz, heute unsere neuen U-3-Räumlichkeiten in Besitz nehmen zu können. Es hat zwar etwas gebraucht, doch das Ergebnis kann sich sehen lassen“, freute sich im Namen des Familienzentrum-Teams Leiterin Odette Klenke. Von Johannes Bonnekoh

In Anwesenheit von Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein und Fachbereichsleiter Wolfgang Friess aus dem Rathaus bilanzierte Johanniter-Regionalvorstand Hartmut Eckert die Investionssumme auf „nahezu 125 000 Euro.“

Von Oktober 2010 bis in den Mai diesen Jahres wurden aus bisher nicht genutzten Räumen und dem Flur ein Wickelzimmer, ein Schlafraum und im Außenbereich noch eine stilvolle Spielecke. „Wir haben im Schlafzimmer ein großflächiges Dreiecksfenster mit Blick auf die Spielgeräte eingebaut. Das mögen die Kinder besonders“, sagte Architektin Cornelia Amtenbrink aus Lüdenscheid. Für sie war die Aufgabe, die bisherigen Räume, die teils als Abstellkammern genutzt wurden umzugestalten, „schon anspruchsvoll.“

Stadtoberhaupt Dr. Andreas Hollstein lobte den Kindergarten und seine neue bauliche Offenheit und überzeugte sich auch im Garten von der besonderen Funktionalität für die kleinen Nutzer.

Sechs U-3-Betreuungsplätze gibt es bei den Johannitern in Altroggenrahmede. „Fünf haben wir für das neue Kindergartenjahr schon vergeben, ein Platz wäre noch frei“, warb Odette Klenke noch in eigener Sache.

Etwas mehr als 50 Quadratmeter neue Fläche sind für die Kinder entstanden. Maßgeblichen Anteil, diese Räume zu möblieren, hatte der Förderverein des Kindergartens. „Ich danke den Eltern und allen Geldgebern herzlich“, meinte die Einrichtungsleiterin und präsentierte zum Beispiel zwei Schränke, die dank des Elterneinsatzes angeschafft werden konnten und nun die Zimmereinrichtung optimal abrunden.

Neben Nachbar, Pastor Rainer Lange und Vertretern befreundeter Kindergärten, waren auch Eltern und weitere Johanniter-Mandatsträger gekommen, um auf die gelungene Investition „in die Zukunft unserer Kinder“, wie es jemand treffend formulierte, anzustoßen. Und die Kinder? – die begrüßten ihre neuen Räume stilecht und hörbar laut mit einer Riesen-Rakete.

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