Heute Interview im Altenaer Kreisblatt:

Joachim Effertz hat mit der ABG viel für Altena bewegt

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Joachim Effertz, scheidender Chef der Altenaer Baugesellschaft.

Altena -Wachwechsel an der Spitze der Altenaer Baugesellschaft, ABG. Heute dreht Joachim Effertz zum letzten Male seinen Büroschlüssel um - der Vorstand geht nach achtjähriger Tätigkeit nach Lüdenscheid und übernimmt dort eine neue berufliche Herausfordderung.

Zum 31. Dezember 2019 verlässt Joachim Effertz die Altenaer Baugesellschaft. Der 54-jährige stand der ABG in den vergangenen acht Jahren als Vorstand vor. Er folgte am 1. Oktober 2011 Rolf Beitz im Amt. Wenn Effertz jetzt auf eine neue Position in der Kreisstadt Lüdenscheid bei der dortigen Lüdenscheider Wohnstätten AG, wechselt, bleiben viele Spuren seiner Arbeit am Ort. Er hat deutliche Akzente an vielen Stellen der Stadt gesetzt. So invesiterte seine ABG in diesen Jahren mehr als 23,5 Millionen Euro am Ort. Effertz verkaufte Altbestände, ließ aber auch Häuser abreißen und kaufte neue Häuser für die Gesellschaft hinzu. Sie verfügt heute über 1750 Wohnungen, der Leerstand istt mit weniger als 170 Einheiten im Mittel in Südwestfalen sehr gering. Insbesondere die Umsetzung der Farbkonzepte in vielen Stadtteilen werden nachhaltig an sein Engamgent in der Burgstadt erinnern. „Man muss auch gelassen werden“, sagt er augenzwinkernd und ist sowoh. den Aktionären als auch dem Aufsichtsrat der nicht börsennotierten AG dankbar, „dass man mich machen ließ.“ Erffertz stieß Wohnprojekte für junge Leute, WG’s ebenso an wie Monteurs-Unterkünfte oder seniorengerechte Wohnungen. Ihm war wichtig, unter den Mietern ein neues „Wir-Gefühl“ zu wecken, was unter anderem mit der Ausrichtung von vielen Mieterfesten gelang. Altena sieht er gut aufgéstellt - auch wenn die Stadt weiter schrumpft. In zehn Jahren, so sagt er in einem Interview zum Wechsel in die Kreisstadt: „Sehe ich die Stadt in einer Weiterentwicklung zur Wohn- und Arbeitsstadt. Der Einzelhandel hat nicht mehr die Bedeutung. Vielleicht gibt es abseits des Einzelhandels doch noch eine neue grundsätzliche Idee für die Altenaer Innenstadt? Ich weiß es nicht. In diesem Zusammenhang: Mir war immer wichtig, auch etwas für junge Leute zu tun. Wir haben versucht als ABG unseren Beitrag zu leisten weg zu kommen von dem Gedanken, „da ist eh’ nichs los.“

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