Jari Lötschert will helfen

ALTENA ▪ Jari Lötschert will helfen. Mit Keksen, die auf den schönen Namen „Kinderlachen“ getauft wurden und in der nächsten Woche auf dem Altenaer Wochenmarkt verkauft werden sollen. Davon profitieren soll die Einrichtung „Boje“ in Köln.

Der 20-jährige Altenaer absolviert zur Zeit nach einer ersten Lehre als Koch auf der Burg beim Café Merz eine Ausbildung zum Konditor. Seine Keks-Kreation besteht aus Mürbeteig mit Himbeergelee auf Nougat. Es folgt eine Glasur aus weißer Schokolade, auf die Lötschert mit Schokoladen in bunten Farben ein lachendes Gesicht malt – fertig ist das „Kinderlachen“. Die Kekse haben einen Durchmesser von sechs Zentimetern und sollen für je einen Euro verkauft werden. 200 Stück wird der Altenear davon backen; auch in Variationen mit Zartbitter- und Vollmilchschokolade.

Jari Lötschert freut sich über breite Unterstützung für sein Vorhaben, die er nicht nur von Freunden und Verwandten erhält, sondern auch von seiner Chefin. Das Café Merz stellt die Zutaten für „Kinderlachen“ und auch den Verkaufsstand für den Markt.

Über Marcus Glock (Sportfreunde Altena), einen Bekannten seiner Familie, erfuhr Jari Lötschert von Boje. Der 20-Jährige über seine Motivation: „Ich hatte ein sehr behütetes Elternhaus – und habe gesehen, dass es anderen nicht so gut gegangen ist. Da wollte ich helfen.“

Der Beratungsbus Boje (Beratung und Orientierung für Jugendliche und junge Erwachsene) ist ein Kontakt- und Beratungsangebot für Jugendliche aus dem Kölner Bahnhofsmilieu.

Es handelt sich um einen umgebauten Linienbus, in dem sich die Jugendlichen auch anonym aufhalten können. Die wichtigsten Stichworte hier sind gesundheitliche Grundversorgung, Prävention und Beratung. Im Bus werden aber auch Vitaminsäfte, Obst und belegte Brötchen angeboten.

Der Bus bietet natürlich auch Raum für Beratungsgespräche mit Sozialarbeitern.

Hier erhalten die Besucher Hilfe bei Krisen und Unterstützung bei der Suche nach weiteren Hilfsangeboten, wie Notschlafstellen oder Informationen zu spezialisierten Beratungsdiensten.

Zur Freizeitgestaltung stehen Spiele bereit, es gibt außerdem Zeitschriften und die Jugendlichen haben die Möglichkeit, einen Computer zu nutzen, um mal im Internet surfen zu können. Ergänzt wird das Angebot durch den Mobilen medizinischen Dienst des Gesundheitsamtes Köln.

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