Japanerin stellt aus: Fernöstlich angehaucht

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Naomi Akimoto mit einem ihrer Werke.

ALTENA - 2011 ist Japan-Jahr in NRW – der Stadtgalerie beschert das eine ungewöhnliche Ausstellung. Ab Donnerstag sind dort Skulpturen, Bilder und Rauminstallationen von Naomi Akimoto zu sehen. Dass sie zustande kam, ist dem japanischen Generalkonsulat zu verdanken.

Die in Osaka geborene Künstlerin studierte von 1997 bis 2003 an der Kunstakademie Düsseldorf und ist mit ihren Werken immer wieder in Ausstellungen präsent. Seit 2000 ist sie überdies als Lehrkraft am Hetjens-Museum Düsseldorf tätig.

Das Japan-Jahr bezieht sich auf die 150 Jahre zurückliegende, vorsichtige Öffnung Japans. Akimoto zeigt deshalb Werke, die sich stark an traditionellen japanischen Keramiken orientieren – allerdings entwickelt sie mittels dieses Handwerks eine neue, moderne Formensprache.

„An einer Burg“ nennt die 48-Jährige ihre Ausstellung im Haus Köster-Emden. Gestern baute sie auf und machte dabei deutlich, dass sie sich von der Burg durchaus hat inspirieren lassen. Davon kündet zum Beispiel das Werk „Gift“ - in ihrer Fantasie sei es auf der Burg nicht immer friedlich zugegangen, es habe Intrigen gegeben und sicher auch den ein oder anderen Gift-Anschlag, meint sie.

Die Eröffnung findet am Donnerstag um 19.30 Uhr statt, die einleitenden Worte spricht Dr. Susanne Conzen. Naomi Akimotos Werke sind bis zum 29. Oktober zu den Öffnungszeiten der Stadtgalerie zu sehen: Donnerstags von 11 bis 13 und 15 bis 17 Uhr, freitags von 15 bis 17 und samstags und sonntags von 11 bis 13 Uhr. Der Eintritt ist frei.

von Thomas Bender

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