Dickes Lob für Feuerwehr

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Volles Haus: Zur Rückschau auf 2016 hatten sich die Löschgruppen in der Dahler Schützenhalle versammelt.

Altena - Es war ein Abend der Überraschungen. Das hatte Stadtbrandinspektor Alexander Grass für Samstagabend versprochen – und er hielt Wort. Bei der Jahresdienstbesprechung der Feuerwehr gab es allerhand Neuigkeiten und Unerwartetes.

Handschuhe mit schickem Aufdruck für die Damen zum Beispiel, T-Shirts in Babygröße für frisch gebackene Mütter und Väter und schließlich sogar nach vielen Monaten des Wartens eine nagelneue Homepage der Wehr im Internet. Und es wird kräftig an der Nachwuchsförderung gearbeitet: Am 2. September wird offiziell die Kinder-Feuerwehr aus der Taufe gehoben, die für Mädchen und Jungen im Alter von sechs bis zehn Jahren gedacht ist.

Einen großen Teil des Abends in der Dahler Schützenhalle nahmen die einzelnen Jahresberichte und Grußworte ein, aber auch Ehrungen und Beförderungen.

Viele Fakten über den Verlauf des Jahres 2016 hatte der Stadtbrandinspektor für seinen Bericht zusammengetragen und übersichtlich aufbereitet: So wurde die Wehr zu insgesamt 294 verschiedenen Einsätzen gerufen. Der Rettungsdienst rückte gleich 3066 mal aus, wobei er in 82 Fällen Unterstützung der Feuerwehr bekam. Sechs mal wurde die Feuerwehr zu überörtlichen Einsätzen gerufen. Dieser Bereich, sagte Grass, werde in der Zukunft sicher weiter an Bedeutung gewinnen, wie auch die Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen der Wehren der Nachbarschaft an Tragweite zunehmen werde. So engagiert sich die Feuerwehr im Rahmen eines Pilotprojektes mit anderen Städten, um eine Verbesserung und Neugestaltung der Ausbildung auf den Weg zu bringen. „Mehr Praxis, mehr machen und mehr Anfassen“, sei hier die Devise.

Jahresdienstbesprechung der Feuerwehr Altena

Das Thema überörtliche Zusammenarbeit griff in seinem Grußwort auch Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein auf. Es gelte allgemein einem Rückgang bei der Personalstärke entgegenzuwirken, aber auch die längeren Arbeitswege der einzelnen Kräfte zu berücksichtigen.

Hollstein, der an diesem Abend seine Feuerwehruniform trug, hatte ein großes Lob für die Männer und Frauen parat. Die Burgstadt habe zweifellos „eine besonders gute Wehr.“ „Es klappt nicht überall so gut wie hier“, stellte der Bürgermeister fest.

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