Itani-Prozess: Verteidiger fordert Freispruch

ALTENA - Im Totschlagsprozess Itani vor dem Landgericht Hagen fordert der Staatsanwalt sieben Jahre Haft für den Beschuldigten Muhammed I.

Dessen Verteidiger plädierte dagegen am Morgen auf Freispruch aus „Notwehr.“ Für den Fall, dass das Gericht Notwehr nicht gelten lasse, forderte der Anwalt, den entsprechenden Paragrafen zu bemühen, der auf übersteigerte Notwehr eingehe.

Zur Zeit pausiert die Kammer und wird am heutigen Donnerstag (8. Dezember) ihre Sitzung gegen 14 Uhr wieder aufnehmen.

Dann hat der Beschuldigte das letzte Wort. Er hat angekündigt, eine sechzigseitige Erklärung zu verlesen. Ob auf Grund des zeitlichen Aufwandes und der sich natürlich anschließenden Beratung des Gerichtes noch heute ein Urteil fallen kann, ist derzeit noch völlig offen.

von Ilka Kremer

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