Gruselecken in der Stadt Altena:

Itani-Brache ist mit Abfällen vollgestopft - Vom Lost Place zur Müllhalde

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Betreten ist verboten, darauf weist ein Schild am Eingang zur alten Industriebrache hinter dem Finanzamt hin. Doch ein Bein ist dort eh nicht mehr an die Erde zu kriegen vor lauter Abfällen, die definitiv nicht nur Überreste aus den Betrieben sind

Altena - „Ob sich die Stadt mit dem Erwerb der Industriebrache Itani einen Gefallen getan hat?“, fragt ein Anwohner mit Blick auf die zunehmende Vermüllung des Areals hinter dem Finanzamt.

Durch die offenen Türen der verlassenen Werkhalle fühlen sich offenbar manch rücksichtslose Zeitgenossen eingeladen, ganze Haushaltsauflösungen gratis zu entsorgen. Nahezu jedes Loch ist mittlerweile mit Haushaltsabfällen verstopft und weil der Platz für illegale Entsorgungen knapp geworden ist, werden auch die Außenanlagen gut zugemüllt. Ob Textilien oder Farbeimer - die Müllvielfalt ist riesig geworden. „Es ist schlimmer geworden, seitdem der Ankauf der Ruine durch die Stadt bekannt geworden ist“, schildert der AK-Leser.

Um die Entsorgung der Abfälle im Wirtschaftshof von St. Vinzenz kümmert sich seit langer Zeit niemand mehr.

„Da meinen wohl Leute, jetzt auf Kosten der Allgemeinheit billig was loswerden zu können, wo das Areal doch eh’ abgetragen werden soll...“ Als „Lost Place“ war das Gebiet schon lange beliebt, mittlerweile entwickelt sich auch das obere Parkhaus am St. Vinzenz Krankenhaus zu einem Treffpunkt zum Abhängen: Nachbarn könnten durch die offene Schranke eigentlich einen schönen überdachten Gratis-Parkplatz haben, müssen aber teilweise Slalom fahren um zerbrochene Flaschen und anderen Unrat, der sich auf Fahrbahn und Parkboxen verteilt.

Nein, ein sauberer überdachter Gratisparkplatz ist den Anwohnern des alten Vinzenz-Krankenhauses nicht vergönnt.

 Unterhalb des Krankenhauses sieht es auch nicht schöner aus: Seit der Schließung von Klinik und Pflegeheim hat sich wohl niemand mehr um den Abtransport der Abfälle gekümmert. In Fässern stapelt sich das Altglas, die Müllcontainer sind überfüllt. Aber das meterhoch wuchernde Unkraut wird den Anblick bald überdecken. Kontakt, AK: Tel. 92 87 25

 

Der Burgweg ist wieder blitzblank. Hier haben in den vergangenen Tagen die Mitarbeiter des Bauhofs ganze Arbeit geleistet. Dafür gibt es jetzt „im Namen aller Anwohner“ ein öffentliches, herzliches Dankeschön an das Team des Bauhofs. Für alle Bürger, die hier wohnen, hat uns das Michael Werner übermittelt.

 

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