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Investitionen in Spielplätze: Es geht endlich voran

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Von: Thomas Bender

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Tipptopp in Ordnung sind die Spielgeräte auf dem kleinen Spielplatz hinter der Burg. Trotzdem lässt der Kreis sie bald abbauen.
Tipptopp in Ordnung sind die Spielgeräte auf dem kleinen Spielplatz hinter der Burg. Trotzdem lässt der Kreis sie bald abbauen. © Thomas Bender

Politik und Verwaltung nehmen das Thema Spielplätze in Angriff. Das wurde am Montag während einer Sitzung des Jugendhilfeausschusses deutlich.

Altena – 30000 Euro stehen im kommenden Jahr für die Anschaffung neuer Spielgeräte im Etat – 10000 Euro mehr als 2021 und trotzdem noch viel zu wenig, wie Bürgermeister Uwe Kober einräumte.

Die CDU hatte den Stein ins Rollen gebracht, als sie eine Art Spielplatz-Prioritätenliste beantragt hatte: Die Verwaltung sollte festlegen, in welcher Reihenfolge die kommunalen Spielplätze wie aufgewertet werden können. „Wir sind da dran“, sagte Kober. Und: „Wir brauchen im Innenstadtbereich was Attraktives“. Entsprechende Firmen seien bereits um Vorschläge gebeten worden. „Sobald wir etwas vorzuweisen haben, machen wir das“.

Neben dem Jugendamt ist auch der Bauhof in die Planungen eingebunden – er ist für Pflege und Wartung der Spielplätze zuständig und verfügt über entsprechende Fachkunde. Bauhofleiter Groppe rate dringend davon ab, Rindenmulch als Fallschutz zu verwenden, wie das andere Kommunen täten: „Ein zerbrochenes Glas und alles muss ausgetauscht werden“, sagte Kober. Deshalb bleibe es bei Fallschutzmatten aus Gummi, auch wenn die sehr viel teurer seien.

Thema Geld: Mit 30 000 Euro kann man keine großen Sprünge machen. Kober erinnerte daran, dass für den im Lennepark geplanten Spielplatz ein sechsstelliger Betrag aus dem Verkauf der Lok beiseitegelegt wurde. Außerdem seien in den letzten Monaten nicht nur von den Maltesern Spenden eingegangen, die mit der eindeutigen Auflage verbunden gewesen seien, Altenas Kindern etwas Gutes zu tun.

Drei hochwertige Spielgeräte in gutem Zustand bekommt die Stadt zudem vom Kreis. Sie stammen von dem kleinen Spielplatz am Rundweg um die Burg, den der Kreis im Frühjahr so umgestalten will, dass er besser zum Thema Burg passt.

„Wir wollen weg von Schaukel, Rutsche, irgendwas“ – so lautet nach Kobers Worten die Devise. Die Verwaltung denkt über Themenspielplätze nach. Eine Anregung in diese Richtung kam von der grünen Ratsfrau Dr. Rita Rüth, die sich im Lennepark einen Matschspielplatz wünscht.

Man müsse auch darüber nachdenken, ob man nicht den einen oder anderen Spielplatz aufgeben könne, sagte Kober und stimmte dem CDU-Ratsherrn Tobias Röbbecke zu, der beklagte, dass „in den letzten Jahren eigentlich nicht viel passiert ist“. „Wir haben in den vergangenen 40 Jahren eigentlich nur repariert“, räumte der Bürgermeister ein.

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