WLAN im Bus? Noch kein Thema!

WLAN, ein kabelloses Netz für Internetverbindungen, kann auch im Personennahverkehr Einzug halten.

Altena - Bei der Märkischen Verkehrsgesellschaft, die mit rund 420 Bussen im Kreisgebiet unterwegs ist, ist WLAN derzeit kein konkretes Thema. Zwar habe man darüber gesprochen, so Pressesprecherin Marika Gomolka, doch gebe es noch technische Hindernisse.

So müsse natürlich eine möglichst flächendeckende Versorgung mit dem neuesten Standard gegeben sein. Sei dies nicht gewährleistet, sieht die MVG wenig Sinn der Einführung von Wlan-Angeboten. „Sonst würde es keinen zusätzlichen Komfort bedeuten“, unterstreicht die Sprecherin des ÖPNV-Dienstleisters.

Hintergrund: Bei der Deutschen Bahn AG laufen seit Anfang der Woche jetzt auch Versuche auf zwei nordrhein-westfälischen Regionalzugverbindungen zwischen Münster und Mönchengladbach mit einer Technik, die vergleichbar ist mit jener, die in ICE-Zügen zum Einsatz kommt. Der NRW-Probebetrieb ist zunächst für die Dauer eines Jahres vorgesehen.

Für viele Bahnpendler könnte also die tägliche Fahrt zur Arbeit komfortabler werden: Ziel ist es, den Reisenden einen möglichst permanent verfügbaren Internetzugang zu bieten. Derzeit kann nach Angaben der Bahn AG das Streckennetz mit Hilfe von drei Mobilfunknetzen zu 87 Prozent abgedeckt werden.

Keine Auskunft darüber, ob WLAN-Pläne geschmiedet werden, war am Montag trotz mehrfacher Nachfrage bei der Abellio-Gruppe zu bekommen. Der Zugbetreiber ist im Lennetal mit der Linie RE 16, dem so genannten Ruhr-Sieg-Express, unterwegs und befährt die gesamte Strecke des Ruhr-Sieg-Netzes von Essen über Hagen nach Iserlohn und Siegen.

Die Linie RE 16 gilt als die schnellste Schienenverbindung zwischen dem Ruhrgebiet, dem Märkischen Kreis, dem Sauerland und Südwestfalen.

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