Interessenten gibt es

Entkernt sind die Räumlichkeiten. Jetzt kann ein neuer Gastronom kommen. ▪

ALTENA ▪ Entkernt ist das ehemalige Café Rhodos an der Lennestraße jetzt. Wirtschaftsförderer Uwe Krischer teilte auf Anfrage mit, dass restliches Mobiliar, Wandverkleidungen und Bodenbeläge zum Sperrmüll beziehungsweise in den Sondermüll gewandert seien. Das Gebäude gehört der Stadt Altena und die möchte dort gerne wieder Gastronomie ansiedeln.

„Es gibt Interessenten“, verriet Krischer. Die wollten die entkernten Räumlichkeiten mieten und sie auf unterschiedlichste Weise, entweder als Café, Weinlokal, Kneipe oder Eisdiele nutzen. Auch seien sie daran interessiert, die gegenüberliegende Lenneterrasse zu betreiben. „Etwas Konkretes gibt es aber noch nicht“, meinte der Wirtschaftsförderer. Die Nutzung müsse eben auch ins Tourismuskonzept passen und sich thematisch ins Krämerdorf integrieren lassen.

Auch unabhängig vom ehemaligen Café Rhodos gebe es Vorschläge für die Bewirtschaftung der Lenneterrassen. „Da ist von aufklappbaren Containern mit allem Drum und Dran ebenso die Rede wie von voll ausgerüsteten Verkaufswagen“, berichtete Krischer. Denn im Falle eines Hochwassers müsse alles schnell weggeräumt werden können. Stühle und Tische müssten kurzfristig weggeschafft und eingelagert werden. Das seien zwar alles lösbare Probleme, die aber gut durchdacht werden müssten, so der städtische Bedienstete.

Ein weiteres Thema ist die Toilettenfrage, wenn die Lenneterrassen nicht an eine Gaststätte angeschlossen wären. „Ja, dann können die Leute nur die öffentliche Toilette am Markaner nutzen“, sagte Krischer. ▪ Ilka Kremer

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