230 000 Euro für neue Ampeln

Ein Teil der Ampelanlage an der Pott-Jost-Brücke.

ALTENA ▪ Seit langem war die Erneuerung der beiden Ampelanlagen an der Fritz-Berg- und an der Pott-Jost-Brücke angekündigt. Jetzt sieht es so aus, dass beide noch vor dem Jahresende wirklich modernisiert werden. Ende des Monats sollen die Arbeiten beginnen.

Das teilt Michael Overmeyer als Sprecher von Straßen NRW auf Nachfrage des AK mit. Damit hätten sowohl das derzeitige Provisorium unterhalb der Fritz-Berg-Brücke als auch die unbefriedigende Abstimmung der Ampeln an der Pott-Jost-Brücke ein Ende.

Overmeyer teilt mit, dass bereits am Dienstag ein so genannter „Einweisunstermin“ an den künftigen Baustellen stattgefunden hat. Dabei wird mit der ausführenden Firma vor Ort besprochen, wie die Arbeiten ablaufen sollen.

Der Auftrag für die Erneuerung der insgesamt drei Anlagen – zwei an der Pott-Jost-Brücke, eine an der Fritz-Berg-Brücke – ist an die Firma Siemens gegeben worden. Errichtet werden die Ampeln nach einem neuen Leitfaden, der eine bessere Unterstützung für Blinde und Sehbehinderte vorsieht. Dazu zählen auch taktile (tastbare) Elemente, die Blinden zum Beispiel das Ertasten der Begrenzungen mit dem Stock erleichtern.

Für die Erneuerung sind je Anlage zehn Arbeitstage vorgesehen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 230 000 Euro. In diesem Zusammenhang macht Straßen NRW darauf aufmerksam, dass es in der in der Nacht zum Samstag eine weitere Baustelle in der Stadt geben wird. Im Zuge von Gewährleistungsarbeiten wird sich ein Bautrupp noch einmal Kreisverkehr am Linscheid vornehmen. Dazu muss dieser teilweise gesperrt werden. Umleitungen werden ausgeschildert. Die Baustelle soll am Samstagvormittag wieder verschwunden sein. ▪ tk

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