Innerhalb des Jahres 2019 Zunahme um 13 Prozent

Arbeitslosigkeit steigt spürbar

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Hier geht’s lang zur Arbeit? Die Perspektiven sind im Moment eher nicht so gut.  

Altena – Die Agentur für Arbeit hat gestern die Arbeitsmarktzahlen für Dezember vorgelegt. Wie im gesamten Märkischen Kreis stieg auch im Geschäftstellenbezirk Altena (zu dem auch Nachrodt gehört) die Zahl der Arbeitslosen an, und zwar um 40 auf 818. Die Arbeitslosenquote kletterte um 0,3 auf 6,4 und liegt damit leicht unter dem Kreisdurchschnitt von 6,6 Punkten.

 Im Märkischen Kreis melden die Geschäftsstellen Iserlohn, Lüdenscheid und Werdohl teils deutlich höhere Quoten als die in Altena. Zum Jahreswechsel bietet sich natürlich auch ein Blick auf die Entwicklung des gesamten Arbeitsmarktes im Jahr 2019 an. Unterm Strich verlief sie negativ: Im Dezember 2018 waren bei der Geschäftsstelle 94 Arbeitslose gemeldet als jetzt, die Arbeitslosenquote lag damals bei 5,6 Prozent.

Im Dezember meldeten sich in der hiesigen Dienststelle 206 Menschen arbeitslos. 79 waren vorher erwerbstätig, 44 rutschten aus einer Ausbildung oder einer Weiterbildungsmaßnahme in die Arbeitslosigkeit. Das führte zu einem spürbaren Anstieg der Bezieher des klassischen Arbeitslosengeldes (Rechtskreis SGB III).

287 waren es im Dezember und damit 26 mehr als im Vormonat. Im Vergleich zu Dezember 2019 nahm die Zahl dieser Hilfeempfänger sogar um mehr als 20 Prozent zu. Arbeitslosengeld II (umgangssprachlich „Hartz IV“) bezogen Ende 2019 im Geschäftstellenbereich Altena 531 Männer und Frauen. Das sind neun Prozent mehr als im Dezember 2018.

Auf Kreisebene stieg diese Zahl nur um 7,6 Prozent. Die Perspektiven auf einen neuen Arbeitsplatz sind im Moment im Raum Altena/Nachrodt nicht besonders gut: Nur 479 offene Stellen wurden der Geschäftsstelle im Laufe des Jahres 2019 gemeldet, 41 davon im Monat Dezember. 178 offene Stellen werden zurzeit in der Dienststelle geführt. 660 Arbeitslose leben in Altena und 158 in Nachrodt-Wiblingwerde.

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