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Inhaber von bekanntem Café im MK gründet Wandergruppe

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Von: Ilka Kremer

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Immer montags unterwegs in den Wäldern rund um die Burgstadt ist die frisch gegründete Wandergruppe um Café-KO-Inhaber Dimitrios Apostolidis. Weitere Mitstreiter sind willkommen.
Immer montags unterwegs in den Wäldern rund um die Burgstadt ist die frisch gegründete Wandergruppe um Café-KO-Inhaber Dimitrios Apostolidis. Weitere Mitstreiter sind willkommen. © Kremer, Ilka

Corona hatte und hat seine schlechten, leidvollen, aber eben auch seine guten Seiten. Im Leben von Dimitrios Apostolidis hat die Pandemie etwas Gutes hervorgebracht: eine Männergruppe, die sich jeden Montag zum Wandern trifft.

Altena – Aber von Anfang an: Dimi, wie der Inhaber des Café KO am Markaner gerufen wird, nutzte die Pandemie bedingte Schließung seines Lokals für ein neues Hobby. „Ich fing an, durch die Wälder zu laufen“, erzählt er, der damals noch ein paar Kilo zu viel hatte, heute aber rank und schlank ist. Fast täglich ging er los und erkundete die Gegend. „Ich kannte nichts, nur den Weg von meinem Zuhause bis zum KO.“

Kurze Zeit später fand er in seinen Stammgästen Wolfgang Müller und Martin Spelsberg zwei Mitstreiter, denen zuhause sonst die Decke auf den Kopf gefallen wäre. Und weitere zwei Monate später konnten sie Gerd Bratz, Kassierer der Abteilung Altena im Sauerländischen Gebirgsverein, sowie Thomas Braun als Wanderführer gewinnen. So kamen immer mehr Wanderfreudige hinzu. Mittlerweile treffen sich regelmäßig 19 Männer, um durch die Wälder rund um die Burgstadt zu streifen.

Es ist eine lustige, homogene Truppe, die sich auf den rund 15 Kilometer langen Strecken nur mit Mineralwasser erfrischt und mit Schnittchen stärkt. Bier und einen deftigen Imbiss, vorbereitet von Dimis Ehefrau, gibt es im Anschluss an jede Wanderung im KO. Es ist die Gemeinschaft und das gemeinsame Erleben der Natur, was die Truppe antreibt. Übrigens kann jeder, der Lust hat, mitwandern. „Aber nur Männer“, macht Dimi deutlich. Zwei Hunde als treue Begleiter sind auch dabei: die friedvolle Dogge Heidi und der liebenswerte Elo namens Basti.

Heute führt der Weg zunächst steil den Iserlohner Berg hinauf, um dann am Ende der Feldstraße durch den Wald gen Hegenscheid zu wandern. „Dimi läuft immer vor, er hat einen schnellen Schritt drauf“, berichtet Gerd Bratz. „Irgendwann ruft er dann einen von uns an, weil er nicht mehr weiter weiß.“ – Wie gesagt, eine lustige Truppe. Denn eins ist sehr wichtig: der Spaßfaktor. Und den haben die Männer an jedem Montag zu hundert Prozent.

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