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In Altena viel los am Tag des Denkmals

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Von: Thomas Bender

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Haus mit Geschichte: DIe Hamelsrolle wird dieses Jahr 333 Jahre alt. Besitzer Volkmar Hach führt am Tag des Denkmals durch das Gebäude.
Haus mit Geschichte: DIe Hamelsrolle wird dieses Jahr 333 Jahre alt. Besitzer Volkmar Hach führt am Tag des Denkmals durch das Gebäude. © Bender, Thomas

Am 11. September ist „Tag des offenen Denkmals“ – in Altena kann man sich an diesem Sonntag gleich vierfach dem Thema Denkmal annähern.

Denkmal Nummer eins ist in der Burgstadt natürlich die Burg Altena. Deren Museen beteiligen sich mit kostenlosen Führungen am „Tag des offenen Denkmals“. Das Motto: „KulturSpur. Ein Fall für den Denkmalschutz“.

Dabei geht es unter anderem um den Streit über den Wiederaufbau der Feste. Dieser entzweite vor dem Ersten Weltkrieg Befürworter und Gegner. Passend zum Thema „Ein Fall für den Denkmalschutz“ erzählen die Museumsführerinnen die Geschichte dieser Auseinandersetzung. Schließlich endete sie fast in einem Duell mit Pistolen.

Freier Eintritt in die Kreis-Museen

Darüber hinaus zeigt die Führung die Höhepunkte der Dauerausstellung, in der es viele neue Elemente gibt.

Die Führungen beginnen um 12, 14 und 16 Uhr. Nicht nur sie sind kostenfrei: In allen Museen des Kreises (Burg Altena, Deutsches Drahtmuseum an der Thoméestraße und Luisenhütte in Balve-Wocklum) wird am 11. September kein Eintritt erhoben. Die Kreismuseen sind an diesem Tag von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

Stadtbücherei: Führungen durch das Gebäude

Eintritt frei heißt es auch in der Stadtbücherei, die seit mehr als 30 Jahren an der Marktstraße zuhause ist. Damals wurde ein Stadthaus aufwendig, aber behutsam für die öffentliche Nutzung saniert und umgebaut. Was damals geschehen ist und auf was besonders geachtet werden musste, erklärt die Architektin Dorothea Ossenberg-Engels um 11 Uhr und um 15 Uhr bei zwei Führungen durch das Gebäude.

Wer mag, findet im Anschluss daran in der nur ein paar Meter entfernten Burg Holtzbrinck einen weiteren kompetenten Ansprechpartner in Sachen Denkmal: Jürgen Wagner ist seit Jahrzehnten Denkmalpfleger der Stadt. 50 Jahre nach dem Ankauf des Adelssitzes und dessen anschließendem Umbau zur „Bürgerburg“ informiert Wagner von 11 bis 17 Uhr über die Baugeschichte dieses das Stadtbild prägenden Gebeäudes.

Hamelsrolle wird 333 Jahre alt

In die Hamelsrolle lädt dessen Besitzer Volkmar Hache ein. Er hat die ehemalige Drahtrolle am Brachtenbecker Weg vor vielen Jahren behutsam zum Wohnhaus umgebaut. Weil die Hamelsrolle dieses Jahr 333 Jahre alt ist, beteiligt sich Hache mit dem Gebäude am Tag des offenen Denkmals und bietet ab 10 Uhr zu jeder vollen Stunde Führungen an. Er hat auch für ein Rahmenprogramm gesorgt: Es gibt unter anderem Musik und Kunst von Antek sowie Kaffee und Kuchen.

Und die Hamelsrolle ist nicht das einzige „Fabriksken“, das man am Sonntag besichtigen kann: Auch der Heimatverein Evingsen beteiligt sich am Tag des Denkmals und öffnet den von ihm betreuten Hurk direkt neben der Springer Quelle. Dort kann man sich von 14 bis 18 Uhr über die Kunst der Nadelherstellung informieren und den Zögermusikanten lauschen. Außerdem nutzt der Heimatverein diese Veranstaltung für noch ausstehende Jubilarehrungen.

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