Imra-Abriss geht weiter

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Zwei mächtige Abrissbagger beißen sich durch den Immobilienbestand. Das rund 9 000 Quadratmeter große frühere Imra-Gelände soll bis Ende Dezember eine ebene Fläche bilden.

Altena - Jetzt sind sie zu zweit: Seit einer Woche ist ein zweiter großer Bagger auf dem ehemaligen Imra-Gelände dabei, die alten Industriegebäude niederzureißen.

Von der Rahmedestraße ist noch nicht allzu viel Substanzverlust zu erkennen, aber wer aus Richtung Südstraße auf das Gelände blickt, der sieht, dass hier ganze Arbeit geleistet wird. Große Gebäude gewähren schon tiefe Einblicke in ihr Innenleben. Bis Weihnachten oder Ende Dezember, das hatte der ehemalige Grundstückseigentümer Matthias Rentrop dem AK gesagt, soll hier eine plane Fläche entstanden sein.

Viele Altenaer stellen sich Fragen nach dem weiteren Zeitplan, so etwa wann denn der Neubau des dort vorgesehenen Vollsortiment-Supermarktes mit einer Fläche von 1 800 Quadratmetern abgeschlossen sein soll. Vom Investor, der Rudolf Kräling Grundstücksgesellschaft in Dortmund, ist dazu derzeit trotz mehrfacher Nachfrage keine Auskunft zu bekommen. Für viele ist die Frage von Bedeutung, weil sich nach der Schließung des Toom-Marktes Ende März wohl eine Versorgungslücke auftun wird. Die Kräling-Gesellschaft ist bundesweit aktiv. Neben Einzelhandelsstandorten – bisher meist für Discounter – baut sie auch Pflegereinrichtungen und Wohnanlagen mit Eigentumswohnungen.

 In der Stadt geht unterdessen die Diskussion über einen Drogeriemarkt weiter. Für den Standort Rahmedestraße, das stellt Stadtplaner Roland Balkenhol klar, sei das aber eine „Schein-Diskussion“. Dort bestehe lediglich Planungsrecht für einen Lebensmittelmarkt – das sei mit Rücksicht auf das Zentrum so gewollt

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