Nach dem Kauf der Industriebrache Schwarzenstein

Immobilien im ganzen Sauerland: Wer war Chafik Itani?

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Chafik Itani wurde im Mai 2011 von seinem eigenen Sohn getötet.

Altena - Wie kam es, dass der Schwarzenstein vor gut 30 Jahren ausgerechnet an einen in Altena damals völlig unbekannten Libanesen aus Beirut verkauft wurde? Die Antwort darauf weiß Friedhelm Kraus, einstiger Mitinhaber der Versicherungsagentur Ruhl und Kraus.

Itani habe von Haus aus einen finanziellen Grundstock gehabt und wohl auch Einnahmen aus Patenten – er hatte Elektrotechnik studiert. Dieses Geld habe Itani in Immobilien angelegt, erinnert sich Kraus. 

Tatsächlich gibt es Hinweise darauf, dass er Häuser in Ramsbeck und Meschede besaß – die in Ramsbeck hatte er aus dem Nachlass der Stolberg Zink AG erworben.

Hier gibt es mehr zur Person Chafik Itani

Itani betrieb in den 1970-er Jahren auch das Hotel Ambassador in Winterberg. Kraus vermutet, dass er dort einen führenden Mitarbeiter der Frankfurter Metallgesellschaft kennenlernte. 

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Die hatte gerade die ihr gehörenden Vereinigten Deutschen Metallwerke (VDM) umstrukturiert und in diesem Zuge auch mehrere Standorte geschlossen, für die Käufer gesucht worden. 

Hier finden Sie alles zum Thema Industriebrache Schwarzenstein

Richard Topp, damaliger Chef der VDM-Immobiliengesellschaft, habe jedenfalls den Auftrag bekommen, mit Itani über den Ankauf des Werkes Schwarzenstein und anderer Immobilien in Altena und Werdohl zu verhandeln. 

Sitz kleinerer Firmen und der einst legendären Diskotheken Time und Yes, zwei Großbrände, seit Jahrzehnten Beschwerden über den schlechten Zustand, zwangsweiser Abriss einsturzgefährdeter Gebäude – zwischen Itani sowie der Stadt und ihren Bürgern gingen die Meinungen darüber, wie mit Immobilien umzugehen sei, weit auseinander. 

Itani wurde im Mai 2011 von seinem eigenen Sohn getötet. Die Leiche verbrannte der Täter im Schwarzenstein-Komplex.

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