Hygienetipps für Kinder – denn sauber ist gesund

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n dieser „Zauberkiste“ strahlt Schwarzlicht auf die Hände. Die Kinder können dadurch sehr gut sehen, welche Flächen ihrer Hand sie beim Waschen ausgelassen haben. „Die Daumen werden oft vergessen“, weiß Sabine Mertens.

ALTENA - In der Klasse 2 b der Grundschule Dahle fehlten gestern einige Kinder, weil sie krank waren. So bekamen sie wichtige und praktische Tipps zum Thema Hygenie und Krankheitsvorbeugung nicht mit, die Sabine Mertens im Gepäck hatte.

Mertens, Mitarbeiterin des Gesundheitsamtes beim Kreis, konnte mit tollen Sachen aufwarten: Mit einer Bakterienrutsche, einer Zauberkiste und „leuchtenden Händen“ zum Beispiel. Bakterienrutsche? „Das ist eine Wasserrutsche für Bakterien“, so Mertens. So eine Rutsche sei die ideale Art, Bakterien dort wegzuwaschen, wo sie nicht hingehören, also z. B. von den Händen. Mertens brachte den Schülern der ersten und zweiten Klasse die Kampagne „Hygiene-Tipps für Kids“ nahe. Hier handelt es sich um ein Konzept, das am Institut für Hygiene der Universität Bonn entwickelt wurde. Ziel dieser Initiative ist es, fundierte Verhaltensregeln zur Vermeidung von Infektionskrankheiten im Umfeld der Kinder zu verankern, so dass sie die Kinder das ganze Leben lang begleiten. Mertens betont, dass es durch Studien in Kinderbetreuungseinrichtungen nachgewiesen ist, dass durch die Schulung von Lehrern, Erziehern und Kindern die Häufigkeit von Infektionskrankheiten deutlich gesenkt werden kann.

von Thomas Keim

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