Hundert Gäste bei der Firma Schmale Maschinenbau

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Andreas Goseberg (vorne) erklärt einem Gast Elemente der Anlage, die zur Begutachtung bereit stand.

Altena - Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten, Vertreter von Partnerunternehmen, aber auch Steuerberater und Angestellte der Bank des Vertrauens sind am Freitag der Einladung der Firma Schmale Maschinenbau gefolgt. Vertriebsleiter Andreas Goseberg gewährte den rund hundert Gästen Einblicke in das Unternehmen.

Die Veranstaltung war vom Powerpointvortrag bis zum Buffet „eine hundertprozentige Eigenleistung der Firma“, wie der Vertriebsleiter am Rande der Veranstaltung gegenüber dem AK betonte. Wenn Schmale „nach Hause“ einlade, lohne sich der Aufwand jedes Mal aufs Neue – denn es gehe darum, den Gästen zu zeigen, was in der Firma eigentlich passiert, welche Maschinen dort entwickelt werden, was die innovativ und kreativ denkenden Mitarbeiter von der Planung bis zur Umsetzung zustande bringen.

In einem Vortrag beschrieb Goseberg den Besuchern die Vorteile der Servoelektrik im Maschinenbau und verschiedene Projekte, an denen Schmale zurzeit arbeitet.

Eine große Anlage stand für die Besucher bereit. Die nutzten die Gelegenheit, die 39 Mitarbeiter des Unternehmens zu allen technischen Finessen auszufragen, mit ihnen ins Gespräch zu kommen und die verschiedenen Elemente der Servoelektronik zu verstehen. Nicht umsonst waren sie vorher von Goseberg aufgefordert worden, es zu wagen, über das Unmögliche nachzudenken und über künftige Lösungen des Maschinenbaus zu sprechen.

Die Kochkünste der „hauseigenen Köchin“ erleben die Mitarbeiter jeden Tag bei einem warmen Mittagessen in der Firma, doch auch den Gästen schien das Essen zu schmecken: Das Buffet mit großer Auswahl sei keinesfalls bestellt, sondern von Jennifer Osa’s zubereitet worden.

Eigenleistung ist generell die Devise an der Altenaer Straße 95: Videos, Fotos und Inhalte der Powerpoint-Präsentation zum Vortrag – alles selbstgemacht, Teil der Vertriebsarbeit. Arbeit, die sich lohnt, wenn man wie Goseberg und die übrigen Mitarbeiter Gästen aus der Schweiz, aus ganz Deutschland, aus der Region und aus der direkten Nachbarschaft das eigene Tun und die Innovationskraft des Unternehmens vorstellen darf. „Eine Handvoll der Eingeladenen hat für das Event abgesagt“, resümiert Goseberg. „Dafür haben sich von den anderen Unternehmen, die hier sind, noch weitere Mitarbeiter angeschlossen.“ Im Endeffekt habe man „mehr Gäste, als wir eingeladen haben“. Ob die alle noch ein wenig länger in der Stadt bleiben, in Hotels übernachten oder gleich wieder nach Hause fahren – das vermag keiner der Mitarbeiter zu sagen.

Goseberg verriet auch die Vorteile von Veranstaltungen im eigenen Hause: Eine Anlage wie die, die zu begutachten war, kann auf keine Messe mitgenommen werden, die Konkurrenz hört und schaut nicht mit, die Kontakte können gezielt gepflegt werden und es geht einzig und allein um Schmale.

Von Kristina Köller

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