Urlauber willkommen

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Wir planen generell eine Eröffnung der Jugendherbergen in Westfalen-Lippe zum 29. Mai“, sagt Maike Braun, Pressesprecherin des Deutschen Jugendherbergswerk Landesverband Westfalen-Lippe

Altena –  Touristische Übernachtungen sind wieder erlaubt. Auch im Hotel Alte Linden in Dahle sind nun wieder Urlauber willkommen. „Wir haben alles desinfiziert“, sagt Inhaber Reinhold Thun. Geschlossen war der Betrieb aber ohnehin nicht.

 Denn berufsbedingte Übernachtungen waren nach wie vor möglich. Und Thuns Gäste nächtigen mehrheitlich aus beruflichen Gründen in seinem Hotel. Da viele Firmen jedoch Kurzarbeit angemeldet haben, kamen auch kaum Geschäftsreisende oder Monteure nach Altena.

 Ein Urlaubsgebiet ist Altena aber eher weniger. Und wenn Touristen kommen, blieben diese meistens lediglich eine oder zwei Nächte. „Ob sich das jetzt ändert, kann ich nicht sagen. Es würde mich auf jeden Fall freuen“, sagt Reinhold Thun. Touristen zieht es nicht nur in die Hotels, sondern auch in die Jugendherberge auf der Burg Altena. Allerdings sind beim Landesverband des Deutschen Jugendherbergswerks noch einige Fragen offen, was die zu ergreifenden Schutzmaßnahmen für eine Wiedereröffnung betrifft.

 „Wir planen generell eine Eröffnung der Jugendherbergen in Westfalen-Lippe zum 29. Mai“, sagt Maike Braun, Pressesprecherin des Deutschen Jugendherbergswerk Landesverband Westfalen-Lippe, auf Anfrage. Aber: „Es werden nicht alle Standorte öffnen können. Wir erhoffen uns eine klärende Lage in der kommenden Woche“, sagt sie.

 In dieser Woche soll es vom Land NRW neue Informationen zum Thema Beherbergung geben. Ob die Jugendherberge der Burg Altena ab dem 29. Mai ihre Türen öffnet, bleibt somit offen. Ungewissheit herrscht auch in der Erholungs- und Tagungsstätte der Adventisten Bergheim in Mühlenrahmede. „Wir wissen selbst noch nicht so richtig Bescheid, wann Übernachtungen wieder bei uns möglich sind“, sagt Marc Krätzig, der ab Juni die Nachfolge von Heimleiter Reinhard Fuchs antritt. 

Seine persönliche Meinung: „Unser Konzept hat mit Gemeinschaft zu tun. Mit zwei Metern Abstand ist das schlecht umzusetzen. Die Menschen könnten dann also nur bei uns übernachten.“ Daher glaubt er, dass nur wenige kommen würden. Am Freitag erst wurde eine Kinderfreizeit abgesagt, weil die Veranstalter nicht wissen, ob die Freizeit zum geplanten Zeitpunkt stattfinden kann. Und mit Kindern seien die Regeln auch schwierig umzusetzen. Die Zeit der Schließung nutzt Marc Krätzig, um sich in seine neue Position einzuarbeiten, Abläufe, Mitarbeiter und das Bergheim selbst kennenzulernen. Jetzt bereitet man sich dort auf eine Wiedereröffnung vor. Einige Renovierungsarbeiten stehen auch noch an.

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