Hotel Altena klingt besser

ALTENA ▪ Mit einem neuen Namen für sein Hotelprojekt an der Thoméestraße geht der Niederländer Gerard Raaimakers in den Endspurt – auch wenn dieser etwas verspätet einsetzt. „Hotel Altena“ soll das Haus jetzt heißen. „Das klingt besser“, findet Raaimakers, „und es steht im Alphabet weiter oben.“ Der Niederländer hofft ganz pragmatisch, dass sein Haus in Telefonbüchern und Beherbergungsverzeichnissen schneller gefunden wird; im Übrigen gefalle ihm aber auch der direkte Bezug zur Stadt besser.

Hinsichtlich der Renovierungs- und Umbauarbeiten ist das Projekt in der Zwischenzeit nicht so gut vorangekommen, wie Raaimakers sich das vorgestellt hatte. „Eigentlich wollten wir zu Weihnachten aufmachen“, meint der 47-Jährige. Jetzt setzt er auf eine Eröffnung im nächsten Sommer. Für den Innenausbau gibt es zudem jetzt einen Zwei-Stufen-Plan: Im ersten Bauabschnitt sollen im Obergeschoss zunächst nur acht Doppelzimmer hergerichtet werden. Sieben weitere im Dachgeschoss werden auf Eis gelegt und folgen im zweiten Bauabschnitt.

Nach außen hat sich das Gebäude in den letzten Monaten schon deutlich verändert, im Inneren bleibt jedoch noch einiges zu tun. Insbesondere die Installateur- und Elektroarbeiten haben längere Zeit in Anspruch genommen als geplant.

Inwieweit Raaimakers seinem Plan treu bleiben kann, möglichst viel der Umbauarbeiten mit Hilfe von Altenaer Firmen zu bewältigen, werde sich zeigen, so der Niederländer gestern. Dabei würden auch Entscheidungen der Banken eine Rolle spielen. Fallen diese negativ aus, werde er auf einen verstärkten Anteil an Eigenleistung setzten müssen. Raaimakers: „Wenn ein Ja kommt, kann es aber schnell gehen.“ Unterdessen steht der 47-Jährige auch schon in Gesprächen mit Brauereien. ▪ tk

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