Horrortag am Burggymnasium

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Wie einem Horrorstreifen entsprungen: Abiturientinnen als Zombie und Hexe. ▪

ORTSMARKE ▪ Sie haben noch keine Klausur geschrieben, feiern aber bereits als hätten sie ihr Abi in der Tasche. Am Montag haben die 13er am Burggymnasium die „Mottowoche“ eingeläutet.

Und das heißt für die Schüler: „Verkleiden, Frühstücken, Eis essen, Filme gucken“, erklärte die stellvertretende Stufensprecherin Friederike Hoinka. An Unterricht werde in dieser Woche nicht mehr allzu sehr gedacht. Wenn der Stoff durch sei, dann seien in dieser Beziehung auch die Lehrer lockerer. Diese letzte Woche vor den Ferien und vor den Klausuren im Mai diene dazu, abzuschalten, sich fallen zu lassen und Spaß zu haben. Das bestätigte auch der kommissarische Schulleiter Ulrich Holtkemper. „Die Verkleidungen der Schüler sind oft ganz toll“, sagte er im Gespräch mit der Redaktion. Weniger toll sei die Mottowoche nur dann, wenn Schüler über die Stränge schlagen würden.

Das hat seit Montag auch noch niemand gemacht. Der gestrige Mittwoch stand auf jeden Fall ganz im Zeichen von Freddy Krueger, Hannibal Lecter und Co. und lautete: „Horror am BGA“. Wohin man in der ersten großen Pause schaute, überall erblickte man schaurige Gestalten – meist mit Blut getränkten Oberteilen oder Blut unterlaufenen Augen. Heute heißt das Motto „Moulin Rouge“ und dann gibt es Mädels in Burlesque-Kleidern und Jungs in Huren-Outfits zu sehen. Damit nähern sich die Schüler im Übrigen ihrem Abi-Motto an. Das lautet nämlich „Abi Rouge“ – raus aus dem Rotstiftmilieu“. ▪ Von Ilka Kremer

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