Wie im Horrorfilm: Bussard greift Jogger an

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Musste nach dem Angriff durch einen Bussard zum Arzt: Ernst Friedrich Ossenberg.

Altena - Täglich dreht Ernst Friedrich Ossenberg seit vielen Jahren gegen 7 Uhr auf dem Giebel/Kohlberg seine Runden als Jogger. Am Donnerstag hatte das schmerzhafte Konsequenzen.

„Ich bin in Höhe Netzler zum vierten Male innerhalb einer Woche von einem Bussard angegriffen worden und musste ärztlich behandelt werden.“ Der Altenaer warnt deshalb weitere Freizeitsportler und Spaziergänger: „Es scheint Vorsicht geboten. Mein Rat ist einfach, das Gebiet einige Zeit zu meiden.“ 

Die Ursache von Bussard-Attacken wird seit einigen Jahren intensiv untersucht. Vogelkundler sind sich aber einig, dass wahrscheinlich ein Nest mit Jungvögeln in der Nähe sein muss, das der Altvogel mit allen Mitteln zu schützen versucht. 

Bei Angriff wegducken

Normalerweise, so heißt es in einem Fachaufsatz, suchten sich Bussarde für ihr Nest eher Bäume an Waldrändern und beobachten dort – zumindest nach einer Seite geschützt – die Gegend. Das muss am Giebel/Kohlberg offenbar anders sein, sonst wäre der Bussard nicht so aggressiv. 

Meist reicht es bei einem Angriff, sich wegzuducken. Nur sollte man den Greif nicht unterschätzen. Er ist schnell, wendig und kampflustig.

Hitchcock-Klassiker „Die Vögel“

In Kürze, so vermutet Jogger Ernst Friedrich Ossenberg, kann er auf seine herkömmliche Laufstrecke zurückkehren.  Auf jeden Fall spätestens dann, wenn die Jungvögel den Horst verlassen haben. 

Trotzdem: So ein klein wenig habe ihn die Attacke schon an den Hitchcock-Klassiker „Die Vögel“ erinnert. „Vier Angriffe hat es gegeben, ich musste mir eine Spritze geben lassen weil ich am Kopft verletzt wurde. Ich bin jetzt erst einmal vorsichtig.!

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