Bürgermeister kommentiert AK-Kommentar

Hollstein: Urbact bringt die Stadt weiter

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Bürgermeister Andreas Hollstein kommentierte den Kommentar von AK-Lokalchef Thomas Bender.

Altena - Mit einer Anfrage hat Noch-CDU-Fraktionsvorsitzender Uwe Scholz den Bürgermeister während der Ratssitzung am Montag ermuntert, Stellung zu einem am Samstag im AK erschienen Kommentar zu beziehen. 

Für Urbact könne man sich nichts kaufen, hatte es darin geheißen.  AK-Lokalchef Thomas Bender vermisste außerdem Initiativen zur Belebung der Innenstadt. 

Umsatzplus in Millionenhöhe

Wichtigstes Instrument zur Belebung der Lennestraße ist und bleibt nach Ansicht von Dr. Andreas Hollstein der Erlebnisaufzug. Er beschere den Einzelhändlern hochgerechnet ein Umsatzplus von zwei Millionen Euro. 

Mit inzwischen drei Pop-up-Aktionen habe die Stadt die Aufbruchstimmung unterstützt. Es sei „rein logisch“, dass das Interesse der Altenaer an solchen Geschäften auf Zeit nachlasse, so viele potenzielle Existenzgründer gebe es in der Stadt nicht. 

Deswegen müsse jetzt in Nachbarstädten nach Betreibern der pop-ups gesucht werden, was schwieriger sei. Im kommenden Monat habe er aber einen Termin mit einem Auswärtigen, der ein pop-up in Altena wagen wolle. 

Positive Wahrnehmung hilfreich

Dass die Außenwahrnehmung der Burgstadt zum Beispiel in Ministerien und Verbänden, aber auch in überregionalen Medien eine meist positive ist, ist nach Ansicht Hollsteins für die Stadt sehr hilfreich – „das hat sich immer ausgezahlt." 

Dadurch, dass Altena in aller Munde sei, werde auf den verschiedensten Ebenen der Weg zu Fördertöpfen geebnet. Auch Knowhow lasse sich dadurch leichter abrufen. 

Stichwort Urbact: Er würde ganz sicher nicht nach Tallin fahren, um nur eine Urkunde abzuholen. Es gehe unter anderem um 600.000 Euro, die für die als „best practice“ ausgezeichneten Kommunen für Netzwerkprojekte zur Verfügung stünden, sagte der Bürgermeister. 

Er erinnerte daran, dass Altena schon einmal in ein Urbact-Projekt eingebunden war. „Damals haben wir erhebliche Gelder bekommen“, sagte Hollstein. Unter anderem sei davon das Tourismuskonzept finanziert worden.

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