Altena hat Stehauf-Mentalität

Dr. Andreas Hollstein bei der offiziellen Eröffnung des Stadtjubiläums. -  Foto: Loewen

Altena  - Beim Gottesdienst zur Wiedereröffnung in der Lutherkirche hat Altenas Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein am Sonntagnachmittag das Festjahr zum 650-jährigen Bestehen der Stadt Altena offiziell eröffnet.

Aus zweifacher Hinsicht sei es richtig, das bei diesem Anlass und an dieser Stelle zu tun, sagte Hollstein. Zum einen sei die Lutherkirche als „Stadtkirche“ besonders eng mit den Altenaer Bürgern verbunden. Zum zweiten stehe sie stellvertretend für die Stehauf-Mentalität, die die Stadt seit Jahrhunderten auszeichne und die ihn als Bürgermeister mit besonderem Stolz erfülle. Immer wieder sei Altena von Katastrophen und Schicksalsschlägen heimgesucht worden, immer wieder hätten sie und ihre Bürger das beste draus gemacht – gerade so wie die evangelische Gemeinde, die sich von dem Brand nicht habe unterkriegen lassen und deren Lutherkirche sich jetzt so prächtig präsentierte wie vor dem Brand.

„Anders feiern als andere Städte“ gelte für Altena, kündigte der Bürgermeister an. Das hat rein pragmatische Gründe: „Eigenes“ Geld darf die Stadt wegen der Haushaltslage für die Jubiläumsfeierlichkeiten nicht ausgeben. Sie ist auf Sponsoren angewiesen und darauf, dass sich Vereine und Verbände ehrenamtlich engagieren. „In Friede und Eintracht“ mögen sie, die Bürger und all ihre Gäste feiern, wünschte sich Hollstein.

Der Bürgermeister will sich dafür einsetzen, dass Besucher der verschiedenen Jubiläumsveranstaltungen dazu beitragen, die Not anderer Menschen zu lindern. Ihm schwebt vor, für Menschen in der Dritten Welt zu sammeln. Hollstein kündigte an, dass im Rat zur Sprache zu bringen – „ich bin mir sicher, dass ich dafür die Unterstützung der Fraktionen bekommen werde“.

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