Burg Holtzbrinck wird saniert

Die Burg Holtzbrinck ist Altenas gute Stube. Jetzt wird sie aufpoliert. -  Foto: Bender

Altena - Im kommenden Jahr wird die Burg Holtzbrinck nicht nur saniert, sondern in Teilbereichen auch umgestaltet. Dafür stehen 740.000 Euro zur Verfügung. Das Land fördert die Maßnahme zu 80 Prozent.

Wie der für Bauen und Planen zuständige Abteilungsleiter Roland Balkenhol mitteilte, steckt man mitten in den Planungen, mit denen ein Architekt beauftragt ist. Eine wesentliche Frage ist die des Aufzugs: Es wird einen geben, um die Bürgerburg barrierefrei zu machen. Offen ist aber noch, wo er gebaut wird.

Die zweite Baustelle sind die Sanitäranlagen. Die Burg Holtzbrinck wurde 1976 als Begegnungsstätte in Betrieb genommen, seitdem hat sich an den sanitären Anlagen nichts geändert. Sie werden grundlegend erneuert und bekommen sogar einen neuen Standort. Zukünftig findet man sie im Bereich der heutigen Hausmeisterwohnung, die aufgegeben wird.

Der Raum, der heute von den Toiletten in Anspruch genommen wird, wird anderweitig benötigt. Die kleine Teeküche, die es im Erdgeschoss der Begegnungsstätte gibt, soll erheblich erweitert werden – und zwar so, dass dort Caterer gut wirken können. Das heißt, dass vorbereitet Speisen angeliefert und dort aufgewärmt und angerichtet werden und dass anschließend auch ein größerer Abwasch erledigt werden kann. Auch die Kühlmöglichkeiten sollen deutlich erweitert werden. Weitere Arbeiten sind für den Saal im Obergeschoss geplant. Der soll sich zwar optisch nicht verändern. Allerdings muss der Parkettbodden aufgearbeitet werden, auch eine zeitgemäße Veranstaltungstechnik ist geplant.

Bei der Planung der einzelnen Bauphasen werde darauf geachtet, dass der Betrieb in der Bürgerburg so wenig wie möglich beeinträchtigt werde, versprach Balkenhol.

Unterm Strich soll die Burg Holtzbrinck „tagungsfähig“ gemacht werden und so ausgestattet sein, dass sie auch für größere Feiern geeignet ist. Nach wie vor verfolge die Stadt das im Stadtentwicklungskonzept definierte Ziel, dem Bereich rund um die Burg Holtzbrinck die Funktionen „Tagen“, „Schlafen“ und „Veranstalten“ zuzuweisen, erklärte Roland Balkenhol.

Die Planer beschränkten sich bei ihren Vorschlägen nicht auf die Burg Holtzbrinck. Auch die ehemalige reformierte Kirche soll umgestaltet und später den Rahmen für Konzerte und Kulturveranstaltungen bieten. Mit diesem Vorhaben sind Stadt und Kirchengemeinde aber noch nicht recht vorangekommen. Ob und wann das alte Postgebäude – wie vorgeschlagen – zu einem Hotel umgebaut werden kann, ist laut Balkenhol derzeit vollkommen offen.

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