Hoffen auf zweiten Anlauf pro Holtkemper am BGA

ALTENA - Es sei erklärter Wille aller in Altena damit beschäftigten Gremien, dass Hans Ulrich Holtkemper Schulleiter des Burgymnasiums werde. Darauf habenam Donnerstag unabhängig voneinander Uwe Scholz (CDU) und Oliver Held (Grüne) hingewiesen. Beide verliehen ihrer Hoffnung Ausdruck, dass der jetzt anstehende zweite Anlauf des Bewerbungsverfahrens mit diesem Ergebnis enden möge.

Held sprach von „beeindruckenden Voten“ pro Holtkemper. Sowohl der Rat als auch die Schulkonferenz hätten sich einstimmig für ihn ausgesprochen und damit die gute inhaltliche Arbeit gewürdigt, die er als kommissarischer Schulleiter leiste. Die einstweilige Verfügung, mit der das Verwaltungsgericht in der vergangenen Woche die Stellenbesetzung stoppte, wollte Held nicht überbewerten: Es sei „ein relativ alltägliches Verfahren“, dass solche beamtenrechtlichen Entscheidungen gerichtlich angefochten würden.

In diese Kerbe schlug auch Uwe Scholz. Der CDU-Fraktionsvorsitzende äußerte sich darüber hinaus verwundert über die harte Kritik am Bürgermeister, die Wilfried Bracht in einem Leserbrief geäußert hatte: Angesichts der klaren Voten in Altena sei es ganz klar Hollsteins Aufgabe, sich mit allen gebotenen Mitteln für Holtkempers Ernennung einzusetzen. Völlig rätselhaft sei ihm, was den unterlegenen Bewerber Frank Hoffmann zu seinem Vorgehen veranlasse, sagte Scholz weiter. Er könne sich nicht vorstellen, wie der vertrauensvoll mit Lehrern, Schülern und Eltern der Schule zusammenarbeiten wolle. Deren einmütiges Votum für Holtkemper ist in Scholz‘ Augen ein klares Signal: „Der Mann hat sich bewährt“. - ben.-

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