„Hömma, Altena“ bei BM-Bewerber Volker Spitz

Den Dialog suchen

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Gut besucht war die Wahlkampf-Auftaktveranstaltung des unabhängigen Bürgermeister-Kandidaten Volker Spitz.

Altena – Auf das Gespräch setzt der parteilose Bürgermeisterkandidat Volker Spitz. Zum ersten Treffen einer von ihm und seiner Frau Ina Wohlgemuth initiierten Dialog-Reihe „Hömma, Altena“ kamen am Donnerstagabend zahlreiche Besucher in die Villa Altena an der Hardenbergstraße. Im Faltblatt, das über seine Bewerbung für das Bürgermeisteramt informiert, stellt er sich als „Druckformhersteller, Industriemeister, Betriebswirt und Schlagzeuger“ vor. „Ich möchte sprechen, hören, sagen“, umschrieb der Kandidat seinen Willen zum Dialog und schilderte seine Ideen unter dem Slogan „Aufschwung gestalten statt Niedergang verwalten!“

 Mit seiner Familie zog er 2017 nach Altena, wo er sich nun als überzeugter Zugezogener präsentierte. „Warum zieht ihr nach Altena?“, zitierte er Freunde aus dem vorigen Lebensmittelpunkt Herdecke und wiederholte seine Antwort: „Wir haben bedauert, dass wir so spät hier hin gezogen sind.“ Gerade in einer kleinen Stadt könne man viel bewegen. „Bürgerschaftliches Engagement lohnt sich auf jeden Fall.“ Das gelte auch für den Fall, dass es mit der Wahl zum Bürgermeister nicht klappt. Drei Themenfelder möchte Spitz beackern: In der Kultur möchte er stärker auf heimische Künstler setzen. Andererseits soll Altenas Beteiligung an überregionalen Kulturprojekten durch Beitritt zu entsprechenden Einrichtungen gefördert werden. Für die Belebung des Tourismus soll das Projekt des Lenneradwegs mit aller Kraft vorangetrieben und der seit Jahrzehnten geplante Anschluss an den Ruhrradweg vollendet werden.

Leerstand in den Ladengeschäften soll verhindert und in bereits verlassenen Ladengeschäften Raum für kulturelle Aktivitäten geschaffen werden. Kühn klingt sein Plan, die Stadt durch die Filiale einer Forschungs- und Bildungseinrichtung zu beleben. Auf Zustimmung stieß die Idee, ein Mehrgenerationen-Projekt zu realisieren. Ina Wohlgemuth moderierte eine Ideenbörse zu Altenas Zukunft, in der die Besucher zunächst vieles nannten, was sie in Altena gerne beibehalten würden. Doch auch die Eintragungen in den Spalte zum Besser- und Ganzandersmachen füllten sich geschwind. Hier reichte die Palette von der Wiederbelebung des Gasthauses an der Fuelbecke über einen Wasserspielplatz für den geplanten Lennepark bis zu einem Künstlerprojekt in einem von der Wohnungsgesellschaft nicht mehr benötigten Haus.

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