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Höher, schneller, weiter: Spiel-und Sportfest des Burggymnasiums

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Von: Thomas Bender

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Hochsprung und Läufe über die Mittelstrecke waren optional.
Hochsprung und Läufe über die Mittelstrecke waren optional. © Bender, Thomas

Was früher die Bundesjugendspiele waren, heißt heute Sport- und Spielfest. Die Inhalte haben sich aber nur wenig verändert: Es geht um Sieger- und Ehrenurkunden, ums Laufen, Springen und Werfen. Damit beschäftigten sich am Dienstag im Reineckestadion rund 600 Schüler des Burggymnasiums – Altenas wahrscheinlich größte Sportveranstaltung.

Für die Sekundarstufe eins, also die Klassen fünf bis neun, war die Teilnahme Pflicht. Die Zehntklässler blieben an der Schule und trugen in der dortigen Sporthalle ein Streetballturnier aus und die Oberstufenschüler konnten selbst entscheiden, ob sie aktiv Sport treiben oder als Helfer mitwirken wollten. Vor allem für sie wurden zusätzlich Hochsprung und Mittelstreckenläufe angeboten.

Mit dabei waren natürlich auch die ukrainischen Kinder und Jugendlichen, die in den Sprachförderklassen Deutschunterricht erhalten und ansonsten wo immer möglich am normalen Unterricht teilnehmen, was natürlich im Fach Sport besonders gut möglich ist.

Schüler haben „richtig Bock auf Sport“

Es war das erste Spiel- und Sportfest nach zweijähriger Pause. „Man sieht an den Gesichtern der Kinder, dass die richtig Bock auf Sport haben“, sagte Sportlehrerin Katharina Wall, die zum Organisationsteam gehörte und sich beim Hausmeister der Sportanlage für die optimale Vorbereitung der Wettkampfstätten bedankte.

Neben dem Aschenplatz wurde auch der Kunstrasen benötigt – schließlich war es nicht nur ein Sport-, sondern auch ein Spielfest. Dementsprechend konnten sich die Schüler die Wartezeit bis zum nächsten Wettkampf bei Spielen vertreiben, die sich die Sporthelfer an der Schule ausgedacht hatten und die sie auch selbst anleiteten. Auch die Schülervertretung hatte eine Aufgabe übernommen: Sie sorgte für die Verpflegung der Teilnehmer.

Fach Sport von Lockdowns besonders betroffen

Das Fach Sport war von den Lockdowns besonders betroffen. Das heißt aber nicht, dass garnichts stattgefunden hat: Distanzunterricht per Tablet gab es auch im Fach Sport – mal wurde Sport-Theorie unterrichtet, mal mussten die Schüler zuhause von den Lehrern vorgegebene Übungen nachmachen.

Auf dem Kunstrasenplatz wurden Spiele zur Überbrückung von Wartezeiten angeboten.
Auf dem Kunstrasenplatz wurden Spiele zur Überbrückung von Wartezeiten angeboten. © Bender, Thomas

Ganz zurückgekehrt ist die Normalität übrigens noch nicht in den Sportunterricht am Burggymnasium: In den fünften Klassen gehört eigentlich auch der Schwimmunterricht zum Stundenplan, der aber wegen des Hochwasserschadens am Frei- und Hallenbad derzeit nicht möglich ist. Sportlehrerin Wall findet das problematisch: „Wir haben eine nicht geringe Zahl von Fünftklässlern, die noch nicht schwimmen können“, sagt sie. Das sei gerade bei Klassenfahrten ein Risiko.

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