Nach dem Hochwasser

Spenden und Soforthilfe: So läuft‘s in Altena

14 Überweisungsträger hatte die Angeklagte gefälscht, in dem sie mit einem falschen Namen unterschrieb.
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Zahlreiche Spenden sind auf dem Sonderkonto der Stadt Altena eingegangen.

Mehr als 40.000 Euro Soforthilfe hat die Stadt Altena an Hochwasser-Betroffene ausgezahlt. Zudem gehen immer mehr Anträge für die Soforthilfe des Landes ein. Der aktuellle Stand.

Altena – Die Sonderprogramme zur Unterstützung der Flutopfer sind angelaufen. Erste Anträge seien auch bereits bewilligt, sagt Stadtkämmerer Stefan Kemper. Bei der Stadt Altena laufen zwei Fäden zusammen: Da ist zum einen die Soforthilfe des Landes NRW.

Hier haben bisher 80 Bürger und 25 Unternehmen Bedarf angemeldet, berichtet der Kämmerer. 30 Anträge von Bürgern und 15 von Unternehmen seien bisher bewilligt worden. Es solle dafür gesorgt werden, dass die Empfänger im Laufe dieser Woche über das Geld verfügen können, kündigt der Kämmerer an.

Paket von Bund und Land: maximal 3500 Euro pro Haushalt

Hier ist die Soforthilfe so gestaffelt, dass je Haushalt 1500 Euro ausgezahlt werden sowie für jede weitere Person 500 Euro – maximal aber 3500 Euro pro Haushalt. Einzige Bedingung: Es muss glaubhaft gemacht werden, dass mindestens 5000 Euro Schaden entstanden sind.

An Unternehmen werden 5000 Euro Soforthilfe ausbezahlt. Es handele sich in beiden Fällen um Maßnahmen zur unmittelbaren Linderung der Notlage, sagt der Stadtkämmerer. Wichtig: Anträge müssen bis zum 30. August gestellt werden.

Notfallhilfe aus Spenden: 40 Fälle bislang

Daneben existiert ein Spenden-Sonderkonto der Stadt, aus dem ebenfalls Hilfszahlungen geleistet werden. Hier geht es um eine finanzielle Nothilfe, wenn durch das Unwetter ein „Totalverlust der Wohnung oder der Wohnungseinrichtung entstanden ist“, so formuliert es die Stadt.

Für jede Person in einem Haushalt können 500 Euro ausbezahlt werden. Vor Ort macht sich zuvor ein Mitarbeiter der Stadt ein Bild von der Lage, berichtet der Stadtkämmerer. „Es handelt sich nur um eine Nothilfe“, beschreibt Stefan Kemper den Hintergrund. Bisher hat die Stadtverwaltung Kenntnis von 40 Fällen. Es wurden bereits 44 000 Euro an die Betroffenen ausgezahlt.

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