Hochmoderne Beize bei ThyssenKrupp VDM

ALTENA ▪ AKWs abschalten – aber was dann? Bei ThyssenKrupp VDM werden die Voraussetzungen zur Nutzung alternativer Energien geschaffen. Das Unternehmen hat nicht nur einen Supraleiter zur Effizienzsteigerung von Windkraftanlagen entwickelt (wir berichteten), sondern erzeugt Rohrmaterial für das größte Geothermiekraftwerk der Welt.

Die Anlage entsteht in Kalifornien und fördert Erdwärme, die dann Turbinen antreiben und Strom erzeugen soll – die Leistung wird mit 50 Megawatt angegeben, das ist eine Sechstel des größten Elverlingsen-Blocks E 4.

Für die Erdwärme werden Rohrleitungen benötigt, die hohen Belastungen ausgesetzt sind – und genau hier kommt ThyssenKrupp VDM ins Spiel: Das Unternehmen liefert hoch nickelhaltige Materialien und hat in den vergangenen Monaten erhebliche Investitionen getätigt, um den Ansprüchen der Anwender gerecht zu werden. In Altena gehört dazu der Bau einer neuen Sprühbeizanlage mit beeindruckenden Ausmaßen. Sie wird benötigt, weil die Rohre aus bis zu zwölf Meter langen Quatroblechen hergestellt werden.

„Diese Investition ermöglicht eine Erweiterung der Produktpalette. Die Beiztemperaturen konnten erhöht werden, die Prozesstechnik wurde deutlich verbessert. ThyssenKrupp VDM ist nunmehr in der Lage, auch Titan- und Zirkoniumbleche auf dieser Anlage zu verarbeiten“, präzisiert Hanno Gerich, Werksleiter für Siegen und für Altena, das Potenzial der neuen Anlage. ▪ ben.-

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