Weihnachtsgeschäft

Hochbetrieb in der Partnerfiliale der Deutschen Post 

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Markus Tenne betreibt die Partnerfiliale der Deutschen Post. In der Weihnachtszeit ist dort besonders viel los, an frequenz-starken Tagen werden sogar mehr Mitarbeiter benötigt.

Altena - „Die besinnliche Weihnachtszeit beginnt für mich am 24. Dezember.“ Markus Tenne betreibt die Partnerfiliale der Deutschen Post AG in der Innenstadt. In der Weihnachtszeit herrscht dort besonders viel Trubel.

Im Grunde begann das Weihnachtsgeschäft für die Mitarbeiter der Filiale bereits Mitte November. 

So früh muss man sein, wenn man ein Paket rechtzeitig für das Weihnachtsfest ins Ausland wie zum Beispiel die USA schicken will. „Jetzt ist es mittlerweile schon zu spät dafür“, sagt Tenne. Etwas anders sei das noch bei Ländern, die direkt an Deutschland angrenzen. „Daher war bei uns schon im November viel los“, sagt Tenne. Besonders montags und freitags sei in dieser Zeit traditionell viel Betrieb. 

In der letzten Woche vor Heiligabend gehe es erfahrungsgemäß zu wie im Taubenschlag. Dann werden auch mehr Mitarbeiter benötigt. „Normalerweise sind wir vormittags doppelt und nachmittags einzeln besetzt. In der Weihnachtszeit sind wir vormittags zu dritt und nachmittags zu zweit.“ Angenehm sei die Arbeit trotz des Hochbetriebs dennoch. „Wir sind jetzt seit neun Jahren hier und haben mittlerweile viele Stammkunden, die auch mehrfach in der Woche kommen. Zu denen haben wir bereits ein freundschaftliches Verhältnis aufgebaut.“ 

Auch die Weihnachtspost von Kurzentschlossenen kann noch pünktlich ankommen

Generell sei der Altenaer in der Weihnachtszeit eher entspannt. „Es kam natürlich schon vor, dass jemand an Heiligabend einen Brief abschickte und erwartete, dass er noch am selben Tag beim Empfänger ankommt.“ In diesem Jahr fällt Heiligabend auf einen Sonntag – aber auch die Weihnachtspost von Kurzentschlossenen kann noch pünktlich zum Fest ankommen. 

„Es ist möglich, am Samstag, den 23. Dezember, einen Brief als Expressbrief mit Sonntagszuschlag zu verschicken. Dann kommt er auch Heiligabend noch an.“ Tenne rät jedoch, Weihnachtspost bis spätestens zum 21. Dezember verschickt zu haben, sodass diese am 23. Dezember in den Briefkästen der Freunde und Familie landet. 

Es greifen noch viele Menschen zur traditionellen Weihnachtskarte

Trotz moderner Kommunikationswege wie E-Mail, SMS oder der Chat-App WhatsApp greifen nach wie vor viele Menschen zur Karte, um Weihnachtsgrüße zu versenden. „Es gibt Tage, an denen haben wir zehn Behälter voll mit Briefen, davon ist die Hälfte Weihnachtspost“, schätzt Tenne. Es seien auch noch viele junge Leute, die Weihnachtskarten abgeben. 

„Da ist von 18 bis 80 Jahren alles dabei“, sagt Tenne und fügt hinzu: „Das ist noch Post, die man gerne verschickt, denn sie enthält liebe Grüße an Familie und Freunde. Über solche Post freut man sich auch immer sehr. Das ist auf jeden Fall ein Highlight.“

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