Historymaker-Gottesdienst für junge Leute

Gedanken zum Fest in der Wortwolke

+
Per Smartphone schickten die jungen Leute ihre Gedanken zum Fest in die Wordcloud.

Altena - Wenn es Weihnachten nicht gäbe... dann wären einige der vom Historymaker-Team befragten Menschen sehr traurig gewesen. Dieser Kreis im evangelischen Jugendreferat Iserlohn kümmert sich um Gottesdienste für junge Leute. Einer davon hat am Freitag in der Lutherkirche stattgefunden und den Nerv der Teilnehmer gut getroffen.

Zur Vorbereitung des Gottesdienstes hatte das Team um Philipp Sternemann ein paar Fake News verbreitet: „Weihnachten, das gibt’s doch gar nicht!“ Eine Frau hatte daraufhin betrübt reagiert, weil all ihre Vorbereitungen für ein schönes Familienfest umsonst gewesen wären.

Unabhängig von einem leckeren Abendessen, Geschenken, Krippenspiel und Tannenbaum sähe auch der Alltag von Nichtchristen in Deutschland anders aus: „Es gäbe viel weniger Feiertage und sogar ein anderes Grundgesetz“, berichteten die Historymaker. Die jungen Gottesdienstbesucher forderten sie auf, ihre eigenen Begriffe zu Weihnachten mitzuteilen.

Diese wurden weder mündlich noch handschriftlich kommuniziert, sondern per Smartphone in eine Wordcloud geschickt. Per QR-Code loggten sich die Mitwirkenden auf eine Internetseite ein, die sämtliche empfangene Worte in einer Wolke sammelte und zusammenfügte. In der anschließenden Predigt ging es um die starke Nachwirkung der Geburt Jesu bis in die heutige Zeit.

Live-Musik rundete den Gottesdienst ab und am Ende blieb noch genügend Zeit, im Lutherhaus bei Snacks und Unterhaltung ein Feedback zu geben. Auch eine Fotobox war dort aufgebaut für ein paar witzige Erinnerungsschnappschüsse an den adventlichen Abend.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare